Bilder aus dem Museum

Willkommen im Brüder Grimm Haus

31. August 2014 bis 02. November 2014

Sonderausstellung in enger Zusammenarbeit mit dem Städtischen Museum Tono/Japan

Sasaki Kizen – der Japanische Grimm

Die Ausstellung „Sasaki Kizen – der Japanische Grimm“ soll vor allem in Hessen deutlich machen, wie die bewusst zusammengetragene und wissenschaftlich aufgearbeitete Märchensammlung der Brüder Grimm, sozusagen von Hessen ausgehend, weltweit gewirkt hat und sowohl die Literatur als auch die Volkskunde verschiedener Länder, hier im Spezialfall in Japan“ beeinflusst hat. Die Vorgehensweise der Brüder Grimm hat das Sammeln und Edieren von Märchen weltweit revolutioniert, nicht nur In Deutschland oder Europa (da gibt es ja hinlängliche Untersuchungen), sie haben mit ihrer Sammlung weltweit vorbildhaft gewirkt.

Da kann dann die Vorgehensweise des japanischen Schriftstellers und Märchensammlers Sasaki Kizen (1886 – 1933) betrachtet und untersucht werden, ebenso die des Volkskundlers und Bearbeiters seiner Märchen Kunio Yanagita (1875 – 1962), er hat einen Teil der Texte Kizens 1910 unter dem Titel „ Tono Monogatari“ (Geschichten aus Tono) ediert. Yanagita begründete die Volkskunde als Wissenschaftszweig in Japan war und der erste entsprechende Professor in Tokio). Beide haben mit der Methode der Brüder Grimm gearbeitet haben und einen großen Bestand japanischer Volksmärchen so überhaupt erst niedergeschrieben und einem größeren Leserkreis zugänglich gemacht.

Die Brüder Grimm und ihre Märchensammlung haben hier eine absolute Vorbildfunktion. Nicht umsonst wird in der weiteren Rezeption Kizen als der „Japanische Grimm“ bezeichnet. Dies spricht natürlich auch für die Ehrerbietung der Japaner gegenüber der Sammelmethode der Brüder Grimm. Es zeigt sich so, dass die Brüder Grimm mit ihrer Märchensammlung und dem großen Erfolg, den diese Sammlung erzielte, direkt und indirekt weltweit gewirkt haben. Die Arbeit der japanischen Märchensammler und Editoren Kizen und Yanagita wird in der Ausstellung gezeigt.

Dort wird auch vergleichen, wie die Grimms und wie Kizen/Yanagita gearbeitet haben, dass auch angeregt durch die Arbeitsweise der Brüder Grimm zum Beispiel bestimmte Personen aus dem Volk befragt wurden und es auch in Japan so etwas wie eine „Märchenfrau“ gibt. Dorothea Viehmann hat da ganz bewusst ihr asiatisches Gegenstück gefunden. Auch in der Darstellung der Methode der japanischen Sammler wird die Arbeit und die Bedeutung der Brüder Grimm weltweit in besonderer Weise gewürdigt. Das spezielle Beispiel aus Japan macht deutlich, dass die Brüder Grimm weitreichend gewirkt haben und ohne die Arbeit und den Erfolg der Brüder Grimm weltweit die Märchen-Rezeption sicher nicht in dieser Bedeutung verlaufen wäre.

Die Ausstellung wird ergänzt durch Illustrationen zu den Texten aus dem Band „Tono Monogatari“, die Klaus Puth geschaffen hat.
Diese Illustrationen werden auch in der ersten deutschen Übersetzung verwendet, die das Brüder Grimm-Haus bis zur Buchmesse 2014 herausbringt.


 

Theater im Museum - Steinauer Märchspiele:

Schneeweißchen, Rosenroth, der Zwerg und der Bär treffen sich im Steinauer Amtshof

Der Zeichner Otto Ubbelohde hatte das Märchen von Schneeweißchen und Rosenrot in seinen Illustrationen in die hessische Schwalm verlegt, wenn es jetzt wieder im Steinauer Amtshof „Theater im Museum“ heißt, wird das Märchen von den beiden Mädchen, die mit ihrer Güte einen bösen Zwerg besiegen und damit einen Prinzen, der in einen Bären verwandelt wurde, erlösen, im Steinauer Amtshof angesiedelt und die Tür des Amtshauses wird die Tür des Elternhauses der beiden Mädchen. Auch in diesem Jahr und das nun schon zum 12. Male, hat der Schauspieler und Regisseur Kurt Spielmann eines der beliebten Grimmschen Märchen in Szene gesetzt, auch einige Steinauer Gesichter sind da zu sehen und zu erleben...

Für die Aufführung hat er ein um 1900 von Regine Busch verfasstes Stück, welches das Märchen in Versen interpretiert herausgesucht und bearbeitet. Und sich einiges bei der szenischen Umsetzung einfallen lassen.

Das einmalige und idyllische Ambiente des Steinauer Amtshof, dort wo die Brüder Grimm als Kinder so gerne gespielt haben und woran sie sich zeitlebens erinnerten, wird da von Spielmann ganz zum einmaligen Schauplatz des Spiels arrangiert.

Die Premiere ist am 19. Juli um 17.00 Uhr im Amtshof, weiter Vorstellungen sind am 20. Juli, am 26., und 27. Juli und am 2. August, jeweils um 17.00 Uhr. Der Eintritt kostet 5,00 und für Ermäßigungsberechtige -vor allem eben für Kinder -3,00 Euro. Die Karten sind jeweils an der Tageskasse erhältlich.

Am Märchensonntag, dem 3. August, der ist ja ganz dem Märchen von Schneeweißchen und Rosenrot gewidmet, wird das Märchenspiel insgesamt dreimal zu sehen sein, um 12.00 Uhr, um 14. Uhr und um 16.00 Uhr. Dann gibt es die Eintrittskarten jeweils eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn vor dem Tor des Brüder Grimm-Hauses in der Brüder-Grimm-Straße 80 bei einer Bauchladenhändlerin.

Besetzungszettel zum Download (PDF, 179 kb)


Auf Zeitreise im Kinzigtal: Lesung am 12. Juni 2014 um 19:30 Uhr

Tanja Bruske legt Mystery-Thriller „Leuchte“ vor

Eine uralte Legende, eine mysteriöse Zeitreise, ein historischer Held und ein Mord – das sind die Zutaten, mit denen Tanja Bruske ihren Kriminalroman „Leuchte“ würzt. Der Mystery-Thriller aus dem Kinzigtal verknüpft Fiktion und geschichtliche Tatsachen. Das ebook erscheint Anfang Juli. Gemeinsam mit Hauptfigur Lisa geht der Leser auf Entdeckungsreise ins Marköbel des Jahres 1792.

Genau dorthin verschlägt es die Protagonistin nach einem Autounfall. Im nächtlichen Wald stolpert die Studentin über eine Frauenleiche, landet unsanft in einem Brunnenschacht – und erwacht in der Vergangenheit im Hause des attraktiven Arztes Jonas Faust. Auf der Suche nach dem Mörder und nach dem Grund für ihre Zeitreise stößt Lisa auf die Legende um die geheimnisvolle Marköbler Leuchte. Doch viel Zeit für Nachforschungen bleibt ihr nicht, denn während dem mutmaßlichen Mörder Prozess und Folter drohen, fallen zudem französischen Soldaten über das Kinzigtal her - die Stunde des tapferen Schultheißen Johannes Mörschel rückt immer näher.
Als Kind sah Tanja Bruske ein Theaterstück zur 1150-Jahr-Feier ihres Heimatdorfes Marköbel. Die Geschichte um den mutigen Johannes Mörschel, der das Dorf gegen den Überfall der französischen Armee verteidigte, beeindruckte sie nachhaltig. Fast 25 Jahre später, pünktlich zum Dorfjubiläum im Jahr 2014, legt die Autorin, die im Main-Kinzig-Kreis als Journalistin arbeitet, ihre Version der historischen Ereignisse vor und ergänzt sie durch eine spannende Krimi-Handlung. „Leuchte“ ist ihr zweites Buch nach dem Fantasy-Roman „Das ewige Lied“. Zudem veröffentlichte sie mehrere Theaterstücke.
„Leuchte“ von Tanja Bruske ist als e-book und als Taschenbuch erschienen. Weitere Informationen auf www.mainbook.de.

Die Autorin Tanja Bruske liest aus ihrem Werk am 12. Juni 2014 um 19.30 Uhr im Remisenkeller des Brüder Grimm-Hauses Steinau. Der Eintritt ist frei.  


15. Juni um 16:00 Uhr

Werkschau Helmut Jahn – Finissage

Die Ausstellung mit Bildern, Objekten und Gedichten von Helmut Jahn, die im Steinauer Brüder Grimm-Haus zu seinem ersten Todestag gezeigt wird, geht am 15. Juni zu Ende. Diese Ausstellung, unterstützt durch die Familie Jahn und den Main-Kinzig-Kreis, dessen Kulturpreis Helmut Jahn im Jahr 2008 erhalten hatte, soll aber nicht zu Ende gehen, ohne ein kleines Fest am letzten Tag! Helga Schoenewolf-Jahn, die Schwester des Künstlers, die sich nun liebevoll um sein Erbe kümmert und in Bad Orb, im Kleinsten Haus, dort wo Helmut Jahn lebte, selbst ein Museum zu Ehren ihres Bruders eingerichtet hat, betreibt als Ballettmeisterin in Mainz eine Tanzschule und hat sich, immer wieder auch mit von ihrem Bruder gestalteten Bühnenbildern, mit dem Märchen beschäftigt und wird zu dieser Finissage mit einigen Märchenszenen und einigen Tänzen ihrer Schülerinnen und Schüler beitragen.

Die Veranstaltung beginnt am 15. Juni um 16.00 Uhr und geht bis ca. 19.00 Uhr. Der Eintritt ist frei!  


 

22. Juni 2012 bis 24. August 2014
Ausstellung im Brüder Grimm Haus Steinau:

„Geschick und Geschichte“
ein Künstlerisches Projekt von Jesekiel

Vom 22. Juni bis zum 24. August ist das Brüder Grimm Haus die 11. und letzte Ausstellungsstation der Wanderausstellung des künstlerischen Projektes “Geschick und Geschichte“ des in Gelnhausen lebenden Künstlers Jesekiel (Benedikt C. Wallisser).

Die Ausstellung dokumentiert in je 12 Tuschbildern und Textcollagen die persönliche Auseinandersetzung des Künstlers mit Gebäuden, Menschen und Natur des Main-Kinzig-Kreises, die den Betrachter zu den Lebenspuren seines Umfeldes führen möchten.

Entstanden sind die Werke im Jahr 2012 in achtmonatiger Recherche und künstlerischer Ausführungsarbeit mit anschließender Wanderausstellung durch den Main-Kinzig-Kreis.

Das konzeptuelle Projekt bestand ursprünglich aus drei gleichberechtigten Teilen. Die Recherche, die künstlerische Interpretation der hinterlassenen Lebenspuren in Form und Farbe und die großangelegte Wanderausstellung durch den Kreis.

Später wurde „Geschick und Geschichte“ um das konzeptuelle Projekt „Meine Art die Welt zu sehen“ (eine Zusammenarbeit mit Künstlern des Kunstraumes Brockenhaus Hanau (BWMK) die zeitweise als Sonderausstellung mitpräsentiert wurde) erweitert.

Zum Künstler: Benedikt C. Wallisser lebt und arbeitet seit 2011 in Gelnhausen. Thematisch befasst er sich vor allem mit individueller und gesellschaftlicher Entwicklung. Diese Prozesse bearbeitet er in Bild, Objekt und Text.
Die Ausstellung „Geschick und Geschichte“ ist vom 22. Juni bis 24.August 2014 im Brüder Grimm Haus in Steinau an der Straße und kann täglich von 10.00 bis 17.00 Uhr besucht werden.
Die Eröffnung findet am 22. Juni um 11.00 Uhr statt. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen.

Weiterführende Informationen zu Künstler und Projekt finden Sie auf der Internetseite www.jesekiel.de
 


 

Wunderhorn-Konzert jetzt auf CD

Die CD zum Wunderhorn-Konzert vom 28. Oktober 2012 in der Steinauer Katharinenkirche ist fertig!
Das Wunderhorn Ensemble (ein Solistenensemble unter der musikalischen Leitung von Hartmut Krause), der Tenor Julian Prégardien, die Mezzosopranistin Jenny Carlstedt und die Märchenerzählerin Elfriede Kleinhans hatten sich am 28. Oktober 2012 in der Steinauer Katharinenkirche zu einem ganz ungewöhnlichen Konzert zusammengefunden: Clemens Brentano und Achim von Arnim haben in ihren drei in Heidelberg von 1806 – 1808 veröffentlichten dreibändigen Liedsammlung „Des Knaben Wunderhorn“ nur Texte von Volksliedern veröffentlicht. Ein vierter Band mit den Melodien zu 24 Liedern erschien im Jahr 1810. Im gleichen Jahr haben die Brüder Grimm, selbst an der Zusammenstellung der Wunderhorn-Lieder beteiligt, für Clemens Brentano in der sogenannten Ölenberger Handschrift ihr „Urmärchenkonvolut“ zusammengestellt. Brentano hatte um einige Ergebnisse der Märchensammlung der Brüder Grimm gebeten. Der Notendruck der Wunderhorn-Lieder ist lange Zeit unberücksichtigt geblieben. In dem Konzert wurden nun 14 der 1810 veröffentlichten Lieder, neu arrangiert von Berthold Breig, wieder hörbar gemacht, gleichzeitg wurden einige der im gleichen Jahr für Brentano aufgezeichneten Märchen, die später nur in wenigen Ausnahmefällen in die Sammlung der Kinder- und Hausmärchen einflossen, wieder einem größeren Publikum erzählt. Hier werden nicht nur stumme Bücher im Museum lebendig und erlebbar, in einem ungewöhnlichen Konzert wurde auch die enge Zusammenarbeit zwischen den Brüdern Grimm und Clemens Brentano dokumentiert. Eine literarische Besunderheit und musikalische Rarität wird so mit dieser CD wieder hörbar.
Der Mitschnitt ist jetzt als CD in der Wernerschen Verlagsgesellschaft Worms erschienen. Er kostet dort 12,80 Euro und im Brüder Grimm-Haus 9,80 Euro.

Hier einige Hörproben: 

Das Booklet zur CD können Sie sich als PDF-Datei [700 kb] herunterladen.


 

Ausstellung 23. März 2014 bis 15. Juni 2014

Helmut Jahn (1936- 2013)
Eine Werkschau – Bilder, Objekte, Texte

Helmut Jahn Maler bei der Arbeit und zwei seiner Bilder

Der Maler Helmut Jahn (1936 in Budapest geboren, 2013 in Gelnhausen verstorben) wurde 2008 vom Main-Kinzig Kreis für sein künstlerisches Lebenswerk mit der Verleihung des Kulturpreises geehrt. Helmut Jahn lebte seit 1998 in Bad Orb, im sog. Kleinsten Haus und war schon bald ein ganz wichtiger und eigener Bestandteil der Kunst- und Kulturszene des Main-Kinzig-Kreises und darüber hinaus. In den letzten Jahren ist er durch eine Reihe außergewöhnlicher Ausstellungen in die Öffentlichkeit getreten. Vielen Pendlern ist sicher sein Monumentalwerk Augengarten (7 x 32 m) noch in Erinnerung, das 2003 als wohl größtes Gemälde der Welt die Eingangshalle des Frankfurter Hauptbahnhofs zierte. Vorher wurde es auf der Hanauer Landesgartenschau gezeigt. Es wurde der Baustelle des CongressPark vorgeblendet. Dabei war zu erleben, wie die Malerei Helmut Jahns in den städtischen Raum eingreift, ja ihn sogar beherrscht.
Seine großformatigen abstrakt-expressionistischen Bilder wirken wie musikalische, in Farbe umgesetzte Kompositionen. Seine Bilder sparen nichts aus: weder das pralle Leben noch den Tod, sind Freude und Schmerz, hoffnungslos und reich beglückend zugleich, erdrückend und schwerelos.
Helmut Jahn bezeichnete sich selbst als "besessenen" Arbeiter - und schaut man sich sein Lebenswerk an, dann muss das wohl stimmen: Arbeit in Werbeagenturen, Zeitungen, Verlagen. Freischaffend und engagiert in künstlerischen Gemeinschaften, schreibend und lehrend. Er war ein unermüdlicher, der begeistern kann.
Eine Werkschau mit Gemälden, Objekten und Texten ehrt nun zum ersten Todestag den Künstler, der sich immer eine Ausstellung im Brüder Grimm-Haus in Steinau gewünscht hatte.

Eröffnung am 23. März 2014 um 11.00 Uhr

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog

 


 

Soldatenmärchen zum Museumstag am 18. Mai 2014

Das Steinauer Brüder Grimm-Haus wartet mit
besonderen historischen Zeugnissen auf!

Die Vorbereitungen zum Internationalen Museumstag 2014 am 18. Mai 2014 laufen auf vollen Touren. Zahlreiche Museen der Region beteiligen sich am Museumstag und bieten spannende Aktionen, auch das Brüder Grimm-Haus in Steinau an der Straße ist wieder eines der hessischen Museen, dass sich an dem umfangreichen Programm beteiligt.

(Bild: Ruth Koser-Michaels, Die zertanzten Schuhe)

Natürlich geht es im Brüder Grimm-Haus bei der besonderen Veranstaltung zum Museumstag um Märchen. Am Vorabend des 100. Jahrestages der Schüsse von Sarajewo und dem Beginn des Ersten Weltkriegs stehen in diesem Jahr Soldatenmärchen auf dem Programm.
Diese Märchen gehen auf Soldaten zurück, die von einem Kriegsschauplatz zum nächsten zogen. Auch die Grimm‘sche Sammlung enthält einige dieser Texte, die weniger von schönen Prinzessinnen als von garstigen Kreaturen erzählen, die es zu besiegen gilt. Der Schauspieler Kurt Spielmann wird einige dieser Märchen lesen. Museumsleiter Burkhard Kling wird einiges zum historischen und philologischen Hintergrund ergänzen und die historische Bedeutung dieser Texte herausstellen. Auch wenn die vorgetragenen Märchen meist aus dem 18. Jahrhundert stammen und im frühen 19. Jahrhundert publiziert wurden, sie haben im Gedenkjahr zum Kriegsbeginn 1914 nichts von ihrer Bedeutung verloren. Ab 15.00 Uhr werden Spielmann und Kling im Gerichtssaal lesen und erläutern. Auch wenn Sie nur die Zeit zu einem Märchen finden, vielleicht nur einen historischen Aspekt hören, es lohnt sich!

Der Eintritt in das Brüder Grimm-Haus und das Museum Steinau ist an diesem Tag frei.


 

hr3 gestetet:
Hessischer Rundfunk empfiehlt das Brüder Grimm-Haus

Der hr3-Reporter Klaus Krückemeyer hat bei seiner Visite im märchenhaften Steinau mit den Kindern Sarah und Jasmin aus dem Brüder Grimm-Haus berichtet. Jetzt ist das Brüder Grimm-Haus eine ausgezeichnete Location - hr3-getestet und empfohlen. 

Mit einer Tafel am Eingang zum Amtshof in Steinau an der Straße  wo die Brüder Grimm aufwuchsen wird jetzt auf einer der liebsten Locations der hr3-Hörer hingewiesen.

Zum Beitrag auf der Website des Hessischen Rundfunks 

 

 

 

Den Radiobeitrag können Sie hier hören.  

 


 

Ausstellung - noch bis zum 16. März 2014: 

Moderne Märchen

Fotografien von Thomas van de Scheck

 

Thomas van de Scheck, wurde 1965 in Kairo geboren, wo seine Eltern beruflich tätig waren. Er ließ sich von 1985 bis 1988 zum Lithografen ausbilden. Im Anschluss erweiterte er sein Arbeitsspektrum in verschiedenen kreativen Bereichen, zunächst war er als Tontechniker für Radio Hamburg und Klassik Radio tätig. Wichtig war für ihn aber die Arbeit als Assistent bei dem Hamburger Modefotografen Lars Matzen. 1998 erwirbt er eine erste Kamera, ein Jahr später entstehen erste freie Fotographien. Seine ersten Modelle kamen aus der Tattoo- und Piercing-Scene, bald kamen auch Modelle aus der Fetisch-Szene dazu. Seit 2002 lebt und arbeitet Thomas van de Scheck als freier Fotokünstler in Fulda.

Er hat seinen speziellen Stil entwickelt und sein Name ist inzwischen eine Marke geworden. Er hat lange mit verschiedenen Kunstformen experimentiert, um seinen Gedanken Ausdruck zu geben und so ein Ventil für seine Empfindungen und Kritiken zu finden. Gesellschaftlich engagiert wollte er mehr als nur einem bürgerlichen Beruf nachgehen und am Abend vor dem Fernseher sitzen. Nach und nach entwickelte sich der Stil, der heute für Thomas van de Scheck typisch ist. Es sind Bilder, die sich auf das wesentliche beschränken und das zeigen, worauf es ihm ankommt. Trotz vieler unterschiedlicher Tätigkeiten im Medienbereich, es lässt sich bei seinen Arbeiten ein roter Faden erkennen: es ist sein Interesse an allem, außer am Mainstream. Es ist das massive Interesse am Menschen. Er provoziert gerne. Er will aber auch mit seinem Schaffen ein Publikum erreichen.

Matinee: Am 26. Januar um 11:00 Uhr findet eine Matinee mit dem Künstler statt.  

Begleitbuch: Zur Ausstellung ist ein Begleitbuch (ISBN 978-3-88462-350-3) erhältlich.


 

Erinnerungen an die Heimat

Das war eine wunderschöne Zeit…

aus Ludwig Emil Grimms „Erinnerungen aus meinem Leben“
Hörbuch mit Erinnerungen Ludwig Emil Grimms an Steinau und das Kinzigtal

 

Hörbuch-Cover: Das war eine schöne ZeitLudwig Emil Grimm (1790 – 1863), der jüngste Bruder von Jacob und Wilhelm Grimm, den bedeutenden Märchensammlern und Sprachforschern, hat umfangreiche Lebenserinnerungen hinterlassen und da sind es gut 60 Seiten, auf denen er sich an seine Kindheit und Jugend in Steinau an der Straße (1791 – 1803) beschäftigt. Es sind persönliche Aufzeichnungen, Erinnerungen an die Freuden und die Freunde der Kindheit, an die Schule und den Kirchgang, aber auch Beschreibungen der Sylvesternacht von 1799 auf 1800 oder das Durchziehen der Truppen der Revolutionskriege durch das Kinzigtal , es sind persönliche Erinnerungen und große Ereignisse, an die sich der Maler und Graphiker gerne und lebendig erinnert.
Im Rahmen der Kultursommers Main-Kinzig-Fulda fand im Sommer eine szenische Lesung mit diesen Texten im Steinauer Brüder Grimm-Haus statt. Der am Staatstheater Wiesbaden engagierte Schauspieler Uwe Kraus schlüpfte in die Rolle von Ludwig Emil Grimm und wurde von Wencke Wiest auf der Geige begleitet. Ein Mitschnitt dieser Veranstaltung liegt nun als Hörbuch vor.
Ludwig Emil Grimm beschreibt hier das Steinau der Zeit um 1800 und nicht nur die Besucher des Abends waren fasziniert, kann man doch noch heute den Wegen folgen, die die Grimm-Familie vor 200 Jahren durch die Stadt, in der sie lebte, führten. Überhaupt ist es mehr als interessant, zu hören, wie sich eine Familie in dieser Zeit in einer hessischen Kleinstadt aufgestellt hat. Die 75-minütige CD bietet so zahlreiche ganz unterschiedliche Aspekte des Alltagslebens im ausgehenden 18. und frühen 19. Jahrhundert und ist für Steinauer genauso interessant wie für den Grimm-Liebhaber oder Kunst- und Literaturfreunde.
Die CD mit dem Hörbuch wurde von der Wernerschen Verlagsgesellschaft in Worms (www.wernersche.com, ISBN 978-3-88462-347-3) produziert und ist über den Verlag zum Preis von 9,80 Euro zu bestellen. Im Steinauer Brüder Grimm-Haus kostet die CD 7,90 Euro und wer sie dort bestellt, kann sie sich zum Preis von 10.00 Euro (incl. Porto und Verpackung) ganz bequem zusenden lassen.

Brüder Grimm-Haus Steinau
Brüder-Grimm-Straße 80
36396 Steinau an der Straße
Tel.: 06663/7605
eMail : brueder-grimm-haus@steinau.de


 

JAHRESAUSSTELLUNG 2013: 3. November bis 1. Dezember 2013

Künstler der Frankfurter Künstlergesellschaft zu Gast im Brüder Grimm-Haus

Bilder zur Jahresausstellung 2013

Schon zum vierten Mal präsentieren Künstler der Frankfurter Künstlergesellschaft einen Querschnitt durch ihr Schaffen im Steinauer Brüder Grimm-Haus

Die in der Ausstellung gezeigten Arbeiten beziehen sich nicht auf Märchen, sind nicht als Illustrationen gedacht und doch, die zarten Gebinde von Peter Engel, die scharf umrissenen farbigen Portraits von Matthias Kraus oder die poetischen Plastiken von Martin Konietschke gemahnen an Stimmungen, wie wir sie aus dem Märchen kennen und lieben.

Zur Ausstellung erschient, wie schon in den vergangenen Jahren, ein Begleitheft.


 

Ausstellung vom 8. September bis zum 27. Oktober 2012

Klaus Puth – Die Brüder Grimm und das Rätsel des Froschkönigs

Kur-DornröschenKlaus Puth, in den letzten Jahren durch seine Zeichnungen der Yoga-Kühe immer wieder im Buchhandel vertreten, ist schon lange mit dem Brüder Grimm-Haus Steinau verbunden! Schon als Kind haben ihn die Märchenillustrationen von Ruth-Koser-Michaels beeindruckt und diese Bücher besitzt er noch heute. Sein Gemälde „Märchenland“ ist in der Dauerausstellung des Museums zu bewundern, seine Illustrationen zum König Drosselbart kann man im Museum Steinau in Augenschein nehmen. Klaus Puth beschäftigt sich schon lange mit dem Märchen und jüngst entstanden seine Zeichnungen zum Leben der Brüder Grimm als Illustrationen für Andreas Venzkes Buch „Die Brüder Grimm und das Rätsel des Froschkönigs , das im Arena-Verlag erschienen ist. Neben diesen Zeichnungen stellt Klaus Puth im Brüder Grimm-Haus Steinau nun vom 8. September bis 27. Oktober 2013 auch weitere Arbeiten zu den Brüdern Grimm und Märchen vor, etwa die Brüder Grimmschen Kur-Märchen, wo sich manche Märchenfigur mit einem 800-Kalorien-Tellerchen herumschlagen muss oder beim Nordic-Walking beobachtet werden kann. Aber auch ältere Arbeiten, so die linkshändig gezeichnete und getextete Serie „Grimms Möhrchen“ wird in dieser Ausstellung wieder zu sehen sein. Die Ausstellung wird so nicht nur die Lebensstationen der Brüder Grimm in zahlreichen pointierten Zeichnungen vorstellen und vielleicht ganz neu beleuchten, die Ausstellung wird auch manch humorvollen Aspekt bei mancher schon lange bekannten Märchenfigur ganz neu manifestieren.

Ausstellungseröffnung: 8. September 11.00 Uhr


 

16.00 August 2013 um 19:30 Uhr

Das war eine wunderschöne Zeit - Erinnerungen an die Heimat

Lesung aus Ludwig Emil Grimms „Erinnerungen aus meinem Leben“ mit Uwe Kraus (Staatstheater Wiesbaden)

Die Brüder Grimm haben ihre Kindheit und Jugend in Steinau an der Straße verbracht. Steinau war deshalb immer ein Ort ihrer Erinnerung und sowohl Jacob, als auch Wilhelm Grimm, die weltberühmten Sprachforscher und Märchensammler, haben sich in ihren autobiographischen Texten immer wieder gerne an die Stadt ihrer Kindheit, an die Heimat ihres Großvaters und ihres Vaters erinnert, haben anekdotisches aber auch bedenkenswertes überliefert. Vor allem aber der jüngste Bruder Ludwig Emil Grimm war es, der in seinen Lebenserinnerungen ein ausführliches Kapitel der Stadt im oberen Kinzigtal widmet und auch von späteren Besuchen in seiner Heimat berichtet. Diese Lebenserinnerungen sind ein wichtiges Kapitel der Kultur- und Sozialgeschichte, sie sind aber auch eine bedeutende Quelle der Heimatgeschichte!
Das ist auch der Ausgangspunkt der Lesung, die am 16. August um 19.30 Uhr im Brüder Grimm-Haus Steinau stattfindet.
Unter dem Titel „Das war eine wunderschöne Zeit – Erinnerungen an die Heimat“ wird der Schauspieler Uwe Kraus (Staatstheater Wiesbaden) aus Ludwig Emil Grimms „Erinnerungen aus meinem Leben“ lesen und so über die Zeit des späteren Malers und Graphikers in der Stadt an der Straße berichten. Ludwig Emil Grimm (1790 – 1863) lebte ja von 1791 – 1803 in Steinau. Kraus wird mit seiner Lesung im Hof beginnen und mit Ludwig Emil und den anderen Familienmitgliedern Gelände und Haus erkunden, begleitet wird er dabei an der Geige von Wencke Wiest.
Diese Lesung, sie ist auch ein Teil des Festivals grimm2013, da0 zum 200-jährigen Jubiläum der Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm und zum 150. Todestag von Jacob und Ludwig Emil Grimm in ganz Hessen veranstaltet wird, wird unterstützt durch den Kultursommer Main-Kinzig-Fulda.
Eintrittskarten zum Preis von 8,00 Euro sind im Steinauer Verkehrsbüro (verkehrsbuero@steinau.de, Telefon:06663-96310) und an der Abendkasse erhältlich.


 

Originelle Märchenbilder im Main-Kinzig-Forum ausgestellt

Alte Märchen – Neu illustriert von Klaus Häring

Die Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm – Die Märchen der Erstausgabe von 1812

Ungewöhnliche Illustrationen zu den Märchen der Brüder Grimm sind noch bis zum 29. August im Bürgerportal des Main-Kinzig-Forums zu sehen. Die farbenfrohen Darstellungen bekannter Szenen sind Teil der Ausstellung „Alte Märchen, neu illustriert“.
Die Abbildungen gehören zu einem Projekt, welches der Kunsthistoriker und Leiter des Brüder Grimm-Hauses und des Museums Steinau, Burkhard Kling, gemeinsam mit dem Cartoonisten und Comic-Zeichner Klaus Häring anlässlich der GRIMM-Jubiläumsjahre realisiert hat. Entstanden ist ein neues und ungewöhnliches Märchenbuch, in dem die ursprünglichen 85 Texte aus dem Jahr 1812 mit frechen, modernen Zeichnungen illustriert worden sind.
Der Künstler hat sich in den vergangenen Jahren unter anderem mit den Green-Hill-Toons, kleinen Comic-Strips zu den Wagner-Festspielen in Bayreuth einen Namen gemacht. Über diese Arbeiten und den Bezug Wagners zu den Grimm-Werken war auch Burkhard Kling auf seine originelle Bildsprache aufmerksam geworden. Das Ergebnis ist ein reizvoller Kontrast der farbigen Comics zu der historischen Märchensammlung. In der Ausstellung im Main-Kinzig-Forum werden daher nicht nur die Illustrationen gezeigt, sondern auch das fertige Märchenbuch.
Die Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm gelten als die wichtigste Märchensammlung der Weltliteratur. Der erste Band erschien am 20. Dezember 1812. Diese ursprünglichen Märchen sahen zum Teil ganz anders aus, als viele der heutigen Versionen. Beispielsweise hatte „Sneewitchen“ hier noch keine böse Stiefmutter, nein es ist die leibliche Mutter, die sich böse zeigt und so manches Märchen wurde später gar vollständig aus der Sammlung entfernt.
Das Brüder-Grimm-Haus in Steinau hat anlässlich des 200jährigen Jubiläums der Kinder- und Hausmärchen eine Neuveröffentlichung der Erstausgabe von 1812 mit Klaus Härings Zeichnungen veranlasst. Der Main-Kinzig-Kreis förderte diese Publikation. Somit lässt sich die „Urform“ der Grimmschen Märchen nun in einem 320seitigen Märchenbuch (ISBN 978-3-88462-332-9) in bunter Vielfalt entdecken.

Die Bilder von Klaus Häring können während der regulären Öffnungszeiten des Main-Kinzig-Forums (Mo.-Do. von 8-18 Uhr und Fr. von 8-13 Uhr) in Gelnhausen besichtigt werden.


  

Theater im Museum:

Der Wolf und die sieben jungen Geißlein

Märchenspiel für die ganze Familievon G. Margot
bearbeitet und inszeniert von Kurt Spielmann

Vorstellungen im Hof des Brüder Grimm-Hauses: 21., 27., 28. Juli und 3. August 2013 um 17:00 Uhr
Eintritt 5,00 €, ermäßigt 3,00 €
Karten an der Tageskasse erhältlich

 

 

 

 

28. Juli 2013:

Riesenkaffeetafel

Zu Ehren der Brüder Grimm findet am 28.Juli von 14:00 bis 19:00 Uhr eine Riesenkaffeetafel in der Brüder-Grimm-Straße statt.
 

4. August 2013:

Märchensonntag

Eintritt zum Märchensonntag: 4,00 €

Märchenspiel-Vorstellungen um 12:00, 14:00 und 16:00 Uhr
(kostenlose Einlasskarten eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn im Verkehrsbüro)  


 

14. Juni, 19:30 Uhr

Der Vater in Grimms Märchen

„Der Vater als König und der König als Vater.“ Das ist das Thema der Abendveranstaltung im Remisenkeller des Brüder Grimm Hauses am Freitag, dem 14.06. um 19:30 Uhr. Ulrich Freund, Mitglied im Beirat der Europäischen Märchengesellschaft und im Kuratorium der Märchenstiftung Walter Kahn wird sprechen, Mariele Syllwasschy wird die besprochenen Märchentexte erzählen und Reinhilde Freund wird ebenfalls erzählen und Märchenlieder singen. Das wird ein abwechslungsreicher Abend werden.
Die Spannungsfelder, in denen Väter stehen, werden an Hand von Märchentexten erarbeitet und in Bezug zu Alltagssituationen gestellt. Die Rolle von Aschenputtels Vater ist von besonderem Interesse, die Anfänge der Grimm’schen Fassungen von 1812 und 1857 und Bechsteins Aschenbrödel werden miteinander verglichen. Im Grimm’schen Märchen „Die zwölf Jäger“ steht ein hilfreicher Vater einem hexenhaften Schwiegervater gegenüber, was besonders spannend ist.
Der Eintritt von 5,00 € kommt ausschließlich dem Steinauer Brüder Grimm Haus zugute.  


 

5. Juni, 19:30 Uhr

Franziska Franke, Dornröschenschlaf

Franziska Franke schreibt historische Kriminalromane, die ein vielfältiges Gesellschaftsbild zeichnen. Eine ganze Reihe von Werken beschäftigen sich mit der schillernden Figur des Meisterdetektivs Sherlock Holmes. In ihren Holmes-Romanen, die in der Zeit nach seinem Sturz von den Reichenbach-Fällen spielen und diese unbekannte Zeit seines Lebens beleuchten, wählt sie immer wieder besondere Schauplätze der Kulturgeschichte. Ihre im KBV-Verlag erschienen Holmes-Romane sind während der Jahre angesiedelt, in denen der Meisterdetektiv sich unter falschen Namen im Ausland aufhielt. weshalb es nötig war, ihm einen neuen Assistenten zur Seite zu stellen.
Am Mittwoch, dem 05. Juni um 19.30 Uhr stellt Franziska Franke im Remisenkeller des Steinauer Brüder Grimm-Hauses die speziell zum Grimm-Jahr entstandene Erzählung „Dornröschenschlaf“ vor. Diese Veranstaltung des Kultursommers Main-Kinzig-Fulda ist gleichzeitig Bestandteil des Festivals grimm2013. Der Eintritt zu dieser Lesung ist frei!
Die Erzählung "Dornröschenschlaf" wird September 2013 in der von Klaus-Peter Walter herausgegebenen Anthologie "Sherlock Holmes und die Drachenlady" im Blitz-Verlag erscheinen.
Franziska Franke wird diese Erzählung an diesem Abend erstmalig einem interessierten Publikum vorstellen, Es handelt sich also bei der Veranstaltung um eine Premiere, „Dornröschenschlaf“ist nach den Holmes Romanen Franziska Frankes erste Sherlock-Holmes-Erzählung und zugleich ihr erster Text mit Doktor Watson, in den Romanen ist Holmes von Franke ein anderer Assistent zur Site gestellt. Wie fast allen Texten der Autorin spielt auch in "Dornröschenschlaf" ein Kunstwerk eine wichtige Rolle, in diesem Fall ist es ein zeitgenössisches Gemälde von Edward Burne-Jones mit einer Szene aus dem Märchen Dornröschen.


„Dornröschenschlaf“

Mycroft Holmes, der träge Ministerialangestellte besucht eines Tages überraschenderweise seinen berühmten Bruder, denn ein flüchtiger Bekannter aus dem Diogenes Club hat ihm einen Zettel zugesteckt, auf dem er Sherlock Holmes bittet, ihm in einer wichtigen Angelegenheit zu helfen. Aber Sherlock Holmes und sein treuer Assistent Doktor Watson kommen zu spät. Als sie am vereinbarten Treffpunkt eintreffen, müssen sie erfahren, dass ihr neuer Klienten kurz zuvor ermordet wurde.


 

Ausstellungseröffnung 2. Juni 2013 um 16:00 Uhr

Mit und ohne Zeigestock!

Märchen der Brüder Grimm auf frühen Schulwandbildern sächsischer Verlage
Aus der Sammlung Martina und Lutz Dathe

Musikalische Untermalung durch den Posaunenchor der Martin-Luther-Kirche Bad Orb

Seit dem Erscheinen des ersten Bandes der Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm im Jahre 1812 mussten fast 100 Jahre vergehen, ehe 1903 im Verlag C. C. Meinhold und Söhne Dresden das erste Schulwandbild mit einem Märchenmotiv für den kindgerechten Unterricht und zur ästhetischen Erziehung in der Grundschule gedruckt wurde. Das „Rotkäppchen“ im Zeitgeschmack des Jugendstils war Auftakt einer ganzen Reihe, an der verschiedene Künstler mitwirkten. Die Vorstellungswelt vom Märchen ganzer Schülergenerationen prägte dann der Märchenmaler Paul Hey mit seinen Schulwandbildern. Bis heute haben seine Bilder nichts von ihrer faszinierenden Wirkung verloren. Die fruchtbare Zusammenarbeit von Pädagogen, Künstlern und Verlegern in Dresden war zugleich Vorbild für viele nachfolgende Editionen anderer Verlage in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Die Ausstellung, die sich vor allem den frühen Schulwandbildern der sächsischen Verlage widmet und der dazu in der Wernerschen Verlagsgesellschaft Worms erschienene Katalog (ISBN 978-3-88462-333-6, 19,80 Euro) zeigt in einer einzigartigen Dichte den Einfluss des Zeitgeistes und der Kunst auf den Umgang mit dem Märchen zur Bildung und Erziehung der Kinder. Denn wie sich im Verlaufe der Schulgeschichte das Verständnis vom Märchen wandelte, so veränderte sich auch die bildhafte Auffassung in der Phantasie der Künstler. Heute sind die Märchen-Schulwandbilder eindrucksvolle Zeugnisse der Märchenkultur in den Wechselbädern der deutschen Zeit- und Kunstgeschichte im 20. Jahrhundert. Im Ergebnis der zeitkritischen Bildbetrachtung stellt sich die Frage: Wie können Märchen wieder Schule machen?

Bilder:
Rotkäppchen, Felix Elßner
Schneewittchen, Paul Hey

 

 

 

 


 


 

Geschichtenerzählerin Gudrun Rathke auf Erzählwanderung12. Mai 2013:

„Märchen auf Schusters Rappen“

Die Geschichtenerzählerin Gudrun Rathke auf Erzählwanderung im Grimm-Jahr 2013 macht am 12. Mai Station in Steinau!

Wenn im Mai die Bäume ihr grünes Kleid anlegen und die Kirschen blühen, schnürt sich die Erzählerin Gudrun Rathke die Wanderschuhe, schultert ihre mit Märchen gut gefüllte Kiepe und zieht los. Zwei Wochen wird sie unterwegs sein. Zunächst auf der Hohen Straße, dann von Hanau aus dem Weg der Brüder-Grimm folgend wird sie auch die Grimmelshausen-Stadt Gelnhausen streifen.

Am Sonntag dem 12. Mai kommt sie ins Brüder Grimm-Haus nach Steinau an der Straße. An diesem Tag wird der Internationale Museumstag begangen und aus diesem Anlass wird Gudrun Rathke dort, wo die Brüder Grimm ihre Kindheit und Jugend verlebt haben, ihre Märchen erzählen. Große und kleine Museumsbesucher können sich am Nachmittag in lockerer Runde im Amtshof unter der Linde Märchen erzählen lassen.

 

Workshop mit Klaus Puth, Zeichner und Karikaturist Der Zeichner und Karikaturist Klaus Puth wird ab 15. Uhr im Remisenkeller des Brüder Grimm-Hauses wieder einen Workshop im Ilustrieren geben. Die Veranstaltung war im letzten Jahr ein so großer Erfolg, daß sie wiederholt wird (Interessenten für den Workshop melden sich bitte im Brüder Grimm-Haus unter 06663/7605 oder Burkhard.Kling@steinau.de an).

Um 18:00 heißt es dann „Gezeichnete Märchen“. Hatten Gudrun Rathke und Klaus Puth am Nachmittag noch jeder für sich sein Geschäft ausgeübt, arbeiten nun beide zusammen:
Gudrun Rathke erzählt bekannte und unbekanntere Märchen der Brüder Grimm. Und Klaus Puth begleitet sie mit seinem Zeichenstift und lässt Improvisationen zum Gehörten entstehen.

Tags darauf wandert Gudrun Rathke weiter über Schlüchtern bis nach Fulda, wo sie am Freitag vor Pfingsten ihre Märchenwanderung für dieses Jahr beendet.
Wo immer ihr unterwegs Menschen jeglichen Alters ihr Ohr leihen mögen, stellt sie die Kiepe ab und beginnt zu erzählen. Und freut sich, wenn der eine oder andere sie ein Stück des Weges begleiten, wenn sie dann weiterzieht.  


 

Ausstellung:

Jean-Loup Martin-Melville Arbeiten auf Papier

vom 7.April bis zum 26.Mai 2013 - Eröffnung: 7.April, 11:00Uhr. Der Künstler ist anwesend.

„Ich male viele oder oft großformatige Bilder, die an Serien erinnern, wobei jedoch jedes einzelne Bild in Wirklichkeit eigenständig ist. In der Einsamkeit des Ateliers besuchen mich häufig Gesichter. Manchmal lasse ich sie entschwinden, machmal halte ich sie zurück. Diese Gesichter sind auch Landschaften. Mit der Zeit werden sie mir vertraut. Alles ist für mich Landschaft, aber nicht als Abbildung der Natur, sondern aus der Erinnerung heraus, in meinem Atelier. Die Leere ist dabei von grosser Bedeutung.
Ich versuche nicht, mich der Tradition des Malens zu entziehen, sondern ich stelle mich ihr mit meiner Arbeit, in der Destruktion und Konstruktion untrennbar verwoben sind.
In Übereinstimmung mit meinem ständigen Interesse für Architektur besitze ich eine grosse Sensibilität gegenüber den Räumen, in denen ich ausstelle.“ (Jean-Loup Martin-Melville)

Jean-Loup Martin-Melville wurde 1949 geboren. Nach seiner Ausbilung an der Ecole des beaux Arts de Paris bei Etienne-Martin arbeitete er zunächst als Bildhauer und Bühnenbildner. Seit den frühen 1980er Jahren, er verbrachte einige Zeit in London und Berlin, beschäftigt er sich mit der Malerei.
Seit 1990 ist er Lehrer an der Ecole Spéciale d‘Architecture des Paris, der L‘Ecole Nationale des Beaux-Arts de Bourges und der Université de Nantere. Er lebt und arbeitet in der Region Perche im Westen Frankreichs.


 

200 Jahre Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm

Alte Märchen, neu interpretiert durch den Comic-Zeichner Klaus Häring
Ausstellung: 09. Dezember 2012 bis 24. März 2013

Cover: Burkhard Kling, Klaus Häring:Die Kinder und Hausmärchen der Brüder Grimm, die Märchen der Erstausgabe von 1812Die Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm gelten als die wichtigste Märchensammlung der Weltliteratur. Der erste Band der Märchenausgabe erschien am 20. Dezember 1812 im Verlag der Realschulbuchhandlung in Berlin. Bis zur zweibändigen siebten Auflage, es war die letzte Auflage, die Jacob Grimm (1785 – 1863) und Wilhelm Grimm (1786 – 1859) selbst betreuten, waren 45 Jahre vergangen und es hat sich manches an der Auswahl der Märchen und an ihren Texten geändert. Noch heute folgen fast alle Ausgaben der Grimmschen Märchen dieser Ausgabe letzter Hand und diese Ausgabe letzter Hand ist die übliche Grundlage für zahlreiche Märchenbücher. Doch sahen eben die Märchen der Brüder Grimm ganz anders aus, als sie 1812 zum ersten Mal im Buchhandel erschienen sind. Ursprünglich waren die Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm ein Buch für Gelehrte und Bibliotheken. Das hat sich erst langsam geändert. Wie die Grimmschen Märchen ursprünglich aussahen, das kann man nun wieder vollständig entdecken! Die Ausstellung stellt die Märchen von 1812 vor. Sie sind allesamt von Klaus Häring illustriert worden, der mit seinen Cartoons und Comics einen modernen Kontrast zu den alten Texten schafft.
Eröffent wird die Ausstellung am 09. Dezember 2012 um 11.00 Uhr im Brüder Grimm-Haus Steinau, Brüder Grimm-Straße 80, 36396 Steinau an der Straße, wozu alle Interessierten herzlich eingeladensind.
Zur Ausstellung erscheint in der Wernerschen Verlagsgesellschaft Worms ein opulent ausgestattetes 320 Seiten starkes Märchenbuch mit allen Märchen der Erstausgabe, so wie die Brüder Grimm sie veröffentlicht hatte, da hat Sneewittchen noch keine Stiefmutter und manche Märchen, die später wieder aus der Sammlung getilgt wurden, sind hier zu finden. Außerdem wird in einem informativen Nachwort die Entstehungsgeschichte der Märchensammlung der Brüder Grimm eingehend dargestellt. Alle Märchen wurden von Klaus Häring mit farbigen Illustrationen versehen. Das Buch ist zum Preis von 29,80 Euro im Buchhandel, aber auch im Brüder Grimm-Haus erhältlich (ISBN 978-3-88462-332-9).


 

Jahresausstellung der Frankfurter Künstlergesellschaft 2012

11. November - 2. Dezember 2012

Jahresausstellung 2012 


Wunderhorn-Konzert demnächst auf CD 

Wunderhorn-Konzert

Das Konzert mit den Wunderhorn-Liedern von 1810 (gesungen von Jenny Carlstedt und Julian Prégardien und begleitet vom Wunderhorn-Ensemble unter Hartmut Krause und Märchen aus dem Grimmschen „Urmärchenkonvolut“, erzählt von Elfriede Kleinhans) am 28. Oktober in der Steinauer Katharinenkirche war ein großer Erfolg. Die Künstler wussten allesamt mit der Natürlichkeit und Unverbrauchtheit der Werke umzugehen und das Publikum zu begeistern. Das Konzert wurde für eine CD-Produktion mitgeschnitten. Wann und zu welchem Preis die Aufnahme erscheint, das sagen wir demnächst hier auf der Homepage.


Via Brentano –
Route der Romantik

Vierteilige Veranstaltungsreihe im Zyklus der Jahreszeiten

„Will ich in mein Gärtlein gehen...“
Lieder aus „Des Knaben Wunderhorn“ in den Melodien von 1810

Sonntag 28. Oktober 2012, 19:00 Uhr, Katharinenkirche Steinau
Elfriede Kleinhans (Märchenerzählerin)
Jenny Carlstedt (Mezzosopran)
Julian Prégardien (Tenor)
Wunderhorn-Ensemble unter der Leitung von Hartmut Krause


17:00 Uhr Kleine Einführung im Brüder
Grimm-Haus Steinau

Eintritt: 18,00 Euro, ermäßigt 12,00 Euro
Karten: Verkehrsbüro Steinau 06663/96310
E-Mail: verkehrsbuero@steinau.de

  


Brüder Grimm-Haus präsentiert sich in Deutscher Gebärdensprache

Neu - Museumsführer

Unsere beiden neu erschienenen Museumsführer können Sie jeweils zum Preis von 6,80 Euro direkt im Museum erwerben. Sie können auch gerne beide Führer bei uns bestellen (Preis für beide zusammen 16,00 Euro incl. Porto und Verpackung).

Eine Email an uns genügt: info@museum-steinau.de

Brüder Grimm-Haus

Täglich von 10.00 - 17.00 Uhr geöffnet.

Brüder Grimm-Haus
und Museum Steinau
Brüder Grimm-Straße 80
36396 Steinau an der Straße

Tel. (0 66 63) 76 05
Fax (0 66 63) 91 88 00
E-Mail info@museum-steinau.de

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