Bilder aus dem Museum

Willkommen im Brüder Grimm Haus

12.08. - 18.9.16 Austellung des Kunstvereins Meerholz:

Sagenhaft


Sommerferien:

Märchenrallye im Museum Brüder Grimm-Haus Steinau

Während der Sommerferien in Hessen findet an jedem Freitag um 14.00 Uhr eine Führung mit anschließender Märchenrallye im Steinauer Museum Brüder Grimm-Haus statt. Die Führung dauert eine Stunde, anschließend sollte man sich noch Zeit für die Rallye nehmen.

Wer schon immer einmal genau wissen wollte, was es mit dem Steinauer Amtshaus und den Brüdern Grimm auf sich hat, der ist bei dieser Führung genau richtig. Hier wird nämlich erzählt, was das Amtshaus für ein Gebäude ist und welche geheimnisvollen Details es da zu entdecken gibt, nicht nur den Teufelskopf über der Haustüre. Es wird aber auch von der Zeit gesprochen als die Brüder Grimm noch Kinder waren, mit ihren Eltern und Geschwistern in diesem Hauswohnten und manch lustige oder auch spannende Geschichte hier erlebten. Bei der Führung wird das Leben der Brüder Grimm in Steinau genauso erläutert wie ihre Märchenwelt. Und nach der Führung kann man sein Wissen bei einer Märchenrallye durch das Museum, das heute im alten Amtshaus untergebracht ist erproben. Und zur Belohnung gibt es einen märchenhaften Preis.

Termine sind der 12. August mit Heike Lifka, der 19. August mit Margot Dernesch und der 26. August mit Renate Ulrich.

Kinder zahlen 3,50 Euro, Erwachsene zahlen 7,00 Euro an der Museumskasse, dort beginnt dann auch die Führung.


 

Märchenspiel im Steinauer Amtshof:  am 23./24. und 30./31.7. sowie am 7. August

Der Fischer und seine Frau  

„Meine Frau die Ilsebill will nicht so, wie ich wohl will!“ Jeder kennt diesen Stoßseuszer des Fischers, wenn seine Frau noch mehr von dem wundersamen Butt haben will, den ihr Mann gefangen und wieder freigelassen hatte. Der Fischer teilt die immer größer und unmöglicher werdenden Wünsche seiner Frau nicht, beugt sich aber trotz wachsender Angst ihrem Willen. Je maßloser Ilsebills Wünsche werden, desto mehr verschlechtert sich das Wetter. Die See wird erst grün, dann blauviolett, dann schwarz, und immer heftiger wird der Sturm. Als sie schließlich fordert, wie der liebe Gott zu werden, wird sie wieder zurück in die armselige Hütte versetzt, den Pisspott, in dem sie am Anfang gelebt haben.


Mancher Spruch aus dem Märchen, das in der Sammlung der Brüder Grimm die Nummer 19 trägt und in plattdeutscher Sprache überliefert ist, wurde zum geflügelten Wort und als Ilsebill bezeichnet zu werden, das mag wohl kaum eine Frau…, eingegangen ist der Name der Protagonistin auch in die Psychologie, jemand der den „Ilsebill-Weg“ geht, der nimmt, durch seine Maßlosigkeit, geradewegs den Weg ins Verderben.
Natürlich handelt es sich bei dem Handlungsstrang um eine moralisierende Parabel, es geht darum, dass Maßlosigkeit damit bestraft wird, alles zu verlieren. Zeitgenossen verstanden das Märchen, das seit 1812, also seit der ersten Ausgabe in der Sammlung der Brüder Grimm zu finden ist, aber auch als Satire auf den maßlosen Eroberungswillen Napoleons.
Das Märchen wurde, wie auch ein anderes, bei den Brüdern Grimm in plattdeutscher Sprache überliefertes Märchen, nämlich das Von dem Machandelboom, von dem Maler Philipp Otto Runge (1777 – 1810) aufgezeichnet, der aus Wolgast an der Ostsee stammte.
Auch wenn das Meer in diesem Märchen eine entscheidende Rolle spielt und Steinau nur die Kinzig als Gewässer vorweisen kann, das Märchen ist in diesem Jahr das Motto des Märchensonntags, der am 7. August stattfindet. Am Märchensonntag und auch an den davor liegenden Wochenenden (23. und 24. Juli, 30. Und 31. Juli) heißt es wieder „Theater im Museum“. Der bekannte Schauspieler und Regisseur Kurt Spielmann hat den Märchentext in ein amüsantes Theaterstück verwandelt und jeweils um 17.00 Uhr (Märchensonntag 12.00 Uhr, 14.00 Uhr und 16.00 Uhr) ist seine Version der Geschichte von Ilsebill und ihrem Mann im Amtshof zu erleben. Wie immer sind es Darstellerinnen und Darsteller aus Steinau und der Umgebung, die die Rollen verkörpern. Karten gibt es jeweils eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn an der Tageskasse. Erwachsene zahlen 5,00 Euro, Kinder zahlen 3,00 Euro. Am Märchensonntag ist der Eintritt im Gesamteintritt erhalten, aber auch da müssen Eintrittskarten vor dem Amtshof eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn abgeholt werden.


 

Ausstellung: 11. Juni 2016 bis 07. August 2016

Wir flogen zum Mond – und entdeckten die Erde

Das Museum Brüder Grimm-Haus Steinau präsentiert aus der Sammlung des Sinntaler Handschriftensammlers und Weltraum-Enthusiasten Erhard Belz Autogramme, Modelle, historische Original Exponate und „Space-Flown-Artefakts“ aus 60 Jahren Raumfahrtgeschichte.

Austellungseröffnung: 10. Juni 2016, 18.00 Uhr. Führungen mit Eberhard Belz am Wochenende auf Anfrage.

Seit Anfang der 90er Jahre sammelt der Sinntaler Erhard Belz Autogramme und Exponate, die mit der Raumfahrt in Verbindung stehen. Nun zeigt er erstmals in den Räumlichkeiten des Museums Brüder Grimm-Haus in Steinau an der Straße ausgewählte Stücke und Raritäten aus seiner Sammlung, die rund 60 Jahre Raumfahrtgeschichte bebildert.
Auch wenn es im ersten Moment seltsam erscheint, der Weltraum ist kein fremdes Thema in den Steinauer Museen. Unter dem Motto „Von Steinau auf die Straße ins All“ wird im Museum Steinau die in Steinau beheimatete Firma PACO – Paul GmbH & Co. KG mit einem von ihr hergestellten Bauteil der Ariane 5-Rakete, einem Filtersieb, das den Namen Gas Retention Device trägt vorgestellt. Auch jetzt beteiligt sich die PACO mit einigen Exponaten an der Ausstellung. Vom Grimmschen Märchen „Der Mond“ wollen wir hier gar nicht sprechen, da gibt es eine große Installation im Brüder Grimm-Haus.

Zu sehen sind in der Ausstellung aber auch ganz andere Dinge: Unterschriften von Hermann Oberth und weiteren deutschen Raketenpionieren, die später im Team von Wernher von Braun, dem Vater der Mondrakete, Raumfahrtgeschichte schreiben sollten. Zu den gezeigten Exponaten der frühen Raumfahrttage zählt auch ein Raketenspitze einer „Aggregat 4“, von der NS-Propaganda später „Vergeltungswaffe V2“ genannt. Weiter Autogramme vom ersten Menschen im Weltall, Juri Gagarin, der ersten Frau im Weltall, Valentina Tereschkowa und dem ersten „Weltraumspaziergänger“ Alexej Leonov belegen die Vorreiterrolle der damaligen Sowjetunion im beginnenden „Space Race“. US-Präsident Kennedy nahm den Wettkampf um die Vorherrschaft im Weltall an und verkündete Anfang der 60er Jahre das wagemutige Mondlandeprogramm „Apollo“. Von Kennedy wird eine Unterschrift aus seiner Zeit als US-Präsident gezeigt und auch von Neil Armstrong, dem ersten Menschen auf dem Mond.

„Apollo 8“ geflogenes Checklistenblatt und Space Shuttle “Columbia” Crewpullover
In der Ausstellung in Steinau sind chronologisch die großen Ereignisse der Raumfahrt von Anbeginn über die Mondlandung bis zur heutigen Internationalen Raumstation (ISS) in Wort und Bild dokumentiert. Ein Highlight der Ausstellung ist ein Original Checklistenblatt der „Apollo 8“-Mission. Es war beim ersten Flug der Menschen zum Mond dabei und trägt die Unterschrift von James Lovell, dem späteren Kommandanten von Apollo 13. Zu sehen sind auch Hitzeschildfragmente historischer Missionen und eine echt geflogene Kosmonautenpost, die beim ersten Flug eines Deutschen im Weltall mitgeflogen ist. Ein weiterer interessanter Weltraumbeleg ist mit der europäischen Trägerrakete Ariana 5 gestartet, mit dem Raumtransporter ATV zur ISS weitergeflogen und wurde beim letzten Flug eines Space Shuttle wieder mit auf die Erde gebracht.

Besonders stolz ist Belz, den Besuchern sein persönliches Lieblings-Exponat zu präsentieren. Es handelt sich um einen Crew-Pullover der 55. Space-Shuttle-Mission, besser bekannt als „Zweiten deutsche Spacelab-Mission D2“ aus dem Jahre 1993. Das Kleidungsstück trug der US-Pilot des Space Shuttle „Columbia“, Tom Henricks, während seines Aufenthaltes im Erdorbit. Das gute Stück flog insgesamt 6.701.602,926 Kilometer (160 Erdumrundungen), was in etwa 9 Flügen zum Mond (Hin- und Rückflug) entspricht.
Abgerundet wird die Ausstellung mit einem Blick zum Mars, oder besser vom Mars und den Zukunftsperspektiven rund um die neue Mond- und Marsrakete der Amerikaner, dem „Space Launch System (SLS).
Die Weltraumausstellung erinnert auch an ein Jubiläum: „20 Jahre Ariane 5 – eine europäische Erfolgsstory“
Der erste Start einer Ariane 5 war am 4. Juni 1996. Nach einer sehr kurzen Flugdauer drohte die Rakete aufgrund hoher aerodynamischer Kräfte, bedingt durch einen abrupten Kurswechsel, auseinander zu brechen. Die Rakete sprengte sich selbst. Nachträglich stellte man fest, dass der Absturz durch einen Softwarefehler entstanden war. Man hatte einfach von der Ariane 4 Teile der Software übernommen, obwohl diese für die neue Rakete gar nicht notwendig waren. Der Schaden betrug etwa eine halbe Milliarde US-Dollar. Dieser Fehlschlag gilt seither als der teuerste Softwarefehler aller Zeiten. Was folgt ist eine Erfolgsstory für die europäische Raumfahrt. Was nämlich für die Russen ihre „Sojus“ ist, ist für die Europäer ihre „Ariane 5“, ein Arbeitspferd zum Transport schwerer Lasten, hautsächlich Satelliten, ins All.

Steinauer Unternehmen PACO lieferte „Blasenfalle“ für die Ariane 5
In Steinau und so wird die Relevanz der Ausstellung in den Steinauer Museen deutlich, gibt es ein Unternehmen, welches als Lieferant für Luft- und Raumfahrt qualifiziert ist und einen kleinen Teil des Erfolges der Ariane 5 für sich verbuchen darf. Die Metallgewebe und Filterfabrik PACO - Paul GmbH & Co. KG eine spezielle Filterkomponente für die Treibstofftanks der obersten Ariane-Stufe, die in der Schwerelosigkeit störungslos funktionieren müssen. Damit das hoch komplexe Antriebs- und Steuerungssystem im All perfekt arbeitet, dürfen sich im Treibstoff für die Antriebssysteme keine Gasbläschen befinden, die zu Störungen führen könnten. Um dies zu verhindern kam aus der Fertigung von PACO eine Art „Blasenfalle“, die praktisch Luft aus dem Treibstoff „siebt“. Das Bauteil wurde komplett in Steinau konfektioniert, gefertigt und qualitätskontrolliert.

PACO auch auf dem roten Planeten - Mit 400 „mesh“ über den Mars!
Der mittlerweile schon berühmte Mars-Rover „Curiosity“ hat übrigens auch Steinauer Teile an Bord. Zu den Aufgaben des seit rund drei Jahren auf dem Mars arbeitenden Rovers in Kleinwagengröße gehört u.a. das Sieben von Mars-Bodenproben direkt vor Ort. Von allen Siebgewebe-Herstellern der Welt auf der Welt wurde die Fa. PACO ausgewählt, „Curiosity“ entsprechend auszustatten. Der Mars-Rover ist an seiner Vorderseite mit einem circa zwei Meter langen Roboterarm ausgerüstet. Mit dessen drei Gelenken lässt er sich ähnlich dem menschlichen System aus Schulter-, Ellenbogen- und Handgelenk bewegen. So können Instrumente sehr gezielt und nah zu den Zielobjekten auf dem Marsboden gelenkt werden. Am vorderen Ende des Roboterarms befinden sich ein Bohrsystem, eine Baggerschaufel, eine Bürste und ein PACO-Sieb mit Auffangbehältern. Dieses Instrumentarium ist auch dazu in der Lage, Bodenproben aus tieferen Schichten zu gewinnen und Löcher in Felsen zu bohren. Das Material eines Bohrkerns wird jeweils pulverisiert, um dann zum Filtersystem befördert zu werden. Es verfügt ebenfalls über mehrere Siebe mit PACO-Geweben (400 mesh und feiner). Alles in allem ist PACO damit Teil des komplexesten und produktivsten Forschungssystems, das bislang in der Weltraumforschung eingesetzt wurde und wird – von der erdnahen Internationalen Raumstation ISS einmal abgesehen.

Die ungewöhnliche und sehenswerte Ausstellung präsentiert also nicht nur Raumfahrtgeschichte sondern kommentiert die aktuellen entwicklungen.


 

22.Mai - Museumstag 2016

Ein riesengroßes Märchenbild entsteht…

Klaus Puth und die Museumsbesucher gestalten ein Bild – Aktion zum Internationalen Museumstag

„Museen in der Kulturlandschaft“, das ist das Motto des diesjährigen Internationalen Museumstages, den, die UNESCO seit 1978 ausruft und der am 22. Mai weltweit begangen wird. Zahlreiche Museen, die speziell für den Museumstag angelegte Homepage des deutschen Museumsbundes (www.museumstag.de) nennt über 1.500 teilnehmende Museen in der Bundesrepublik, nutzen diesen Tag, um ihre Bedeutung in der Museumslandschaft einem interessierten Publikum in besonderer Weise deutlich zu machen und das Publikum nutzt diesen Tag, um bei freiem Eintritt in den Museen besondere Dinge zu erfahren oder zu erleben.

Auch das Museum Brüder Grimm-Haus in Steinau an der Straße wartet an diesem Tag mit einer besonderen Aktion auf. Wer wollte nicht schon einmal mit einem Werk im Museum vertreten sein, das ist jetzt möglich. Der nicht nur durch Yoga für Kühe bekannte Maler und Illustrator Klaus Puth, er ist selbst in der Sammlung des Museums mit einem großformatigen Märchenbild vertreten, wird mit allen interessierten Gästen, Kindern und Erwachsenen, ein großes und buntes Märchenbild (es wird etwa die Maße von 3,5 x 2,5 Metern haben) gestalten und dieses Bild wird seinen Platz im Remisenkeller des Museums finden. Wer schon selbst gezeichnete Bilder von Märchenfiguren hat, kann diese gerne mitbringen, wer einfach Lust am Entwerfen hat, kann unter der Anleitung von Klaus Puth Märchenfiguren gestalten und auf die große Leinwand übertragen und entsprechend farbig ausführen. Noch weiß niemand, wie das fertige Bild aussehen wird, es hängt ganz von der Phantasie und der Kreativität der hoffentlich zahlreichen Teilnehmer ab, was da entstehen und später im Museum hängen wird. Es ist also ein spannendes Experiment, auf das sich Klaus Puth da einlässt und es ist für alle Teilnehmer ein spannender Prozess, wenn da am 22. Mai ab 14.30 Uhrbis 17.00 Uhr ein ganz neues und einzigartiges Märchenbild entsteht.

Interessenten können sich im Museum Brüder Grimm-Haus unter 06663/7605 oder info@museum-stienau.de für diese Aktion anmelden, die Teilnahme ist kostenlos, ebenso ist für alle Museumsbesucher an diesem Tag der Besuch des Brüder Grimm-Hauses und des Museums Steinau kostenlos.

 


 

Autorenlesung am 29. April 2016

Ludwig Emil Grimm - Lebenserinnerungen des Malerbruders

Das Autorenduo Heiner Boehncke und Hans Sarkowicz hat im vergangenen Jahr die Lebenserinnerungen von Ludwig Emil Grimm neu herausgegeben. Beide stellen dieses opulente Werk nun am 29. April 2016 um 19.30 Uhr im Remisenkeller des Steinauer Brüder Grimm-Hauses in einer Lesung vor. Der Eintritt ist frei
Heiner Boehncke (er stammt aus Schwarzenfels) studierte Germanistik, Romanistik und Philosophie und war danach an der Frankfurter Universität tätig, wo er später auch außerplanmäßiger Professor wurde. Außerdem unterrichtete er am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Viele Jahre arbeitete Boehncke auch als Kulturredakteur für den Hessischen Rundfunk. Mit dem ebenfalls dort als Leiter des Bereichs Kultur und Wissenschaft tätigen Hans Sarkowicz, der in Gelnhausen lebt, verfasste er eine ganze Reihe von Büchern, unter anderem zur Geschichte Hessens und zur hessischen Literaturgeschichte, so auch eine Biographie des bedeutendsten deutschen Barock-Dichters Hans Jacob Christoffel von Grimmelshausen, der aus Gelnhausen stammt.

Der Name Grimm ist bekannt, eigentlich jeder kennt Jacob und Wilhelm Grimm, die Märchenerzähler, doch, wer kennt ihren jüngeren Bruder Ludwig Emil Grimm.
Ludwig Emil Grimm ist der bekannte Unbekannte, der Maler und Graphiker der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, der Malerbruder neben den Märchenbrüdern Jacob und Wilhelm. Er ist eine prägende Figur der deutschen Romantik, die wir gerade wiederentdecken. So zeigt auch das Steinauer Museum Brüder Grimm-Haus einen beachtlichen Querschnitt durch sein graphisches Schaffen und beschäftigt sich mit seinem Werk. ER hat aber nicht nur ein breites künstlerisches Werk hinterlassen. Sein Leben und sein Werk schidert er selbst in seiner ausführlichen Autobiographie.
Der zeichnende, malende Autor und der erzählende Maler Ludwig Emil Grimm ist wiederzuentdecken – besser: überhaupt erst zu entdecken. Die Lebenserinnerungen von Ludwig Emil Grimm, das Original-Manuskript befindet sich im Besitz der Stadt Kassel , wird nun in der Anderen Bibliothek wieder interessierten Lesern zugänglich gemacht, nachdem schon erste Editionen in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg und in den 1950er Jahren erschienen sind.
Ludwig Emil Grimm ist der Glücksfall eines gleich doppelten Chronisten – in Wort und Bild. Er hat unser Bildgedächtnis all der herausragenden Gestalten der Goethe-Zeit und der Romantik begründet – Clemens Brentano, Bettine von Arnim, Achim von Arnim, Heinrich Heine, Nicolo Paganini, nicht zuletzt seine Brüder und viele andere hat er festgehalten, in Zeichnungen, Stichen, Radierungen und Gemälden. Und daneben hat er sich auch den Menschen seiner Zeit gewidmet, Soldaten, Bettlern und Straßenmusikanten. Er ist der illustrierende Chronist des frühen 19. Jahrhunderts.
Daneben sind Ludwig Emil Grimms Lebenserinnerungen das Gedächtnisbuch seiner Person und seiner Familie; niemand hat die Lebensverhältnisse der Brüder Jacob und Wilhelm Grimm und der drei anderen Geschwister so persönlich intim und realistisch festhalten können, genauso wie Ludwig Emil Grimm sich auch private Polemik gegenüber Zeitgenossen wie Goethe und Brentano erlauben konnte. Für uns ungemein anschaulich erzählt er von seinen Kindertagen im hessischen Steinau, berichtet über das Ende der napoleonischen Kriege, an denen er als Freiwilliger teilgenommen hatte, oder von der Münchener Künstlerbohème.
Die Lebenserinnerungen von Ludwig Emil Grimm sind ein schillerndes Kaleidoskop der Gelehrten- und Künstlerszene in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und ein wichtiges Zeitdokument, eine wichtige Quelle, die nun wieder (und erstmals auch in historisch-kritischem Sinne) zugänglich gemacht wurden durch die Edition von Heiner Boehncke und Hans Sarkowicz. Der großformatige Band in der Reihe „Die Andere Bibliothek“ wird mit zahlreichen Arbeiten Ludwig Emil Grimms illustriert, darüber Hinaus werden die Arbeiten Ludwig Emil Grimms von dem aus der Kasseler Gegend stammenden Illustrator Albert Schindehütte paraphrasiert. Ein Kommentar, ein biografischer Abriss zur Lebensgeschichte Ludwig Emil Grimms und einer Einführung in das Thema ergänzen das Buch, das jeder Grimm-Liebhaber kennen sollte.


20. März, 15:00 Uhr: Kollektive Performance zur Erinnerung

71. Jahrestag des Todesmarsches der Häftlinge aus dem KZ Katzbach von Frankfurt nach Hünfeld am 24. bis 29. März 1945

Wann wohl das Leid ein Ende hat



In den Morgenstunden des 24. März wurden über 300 Häftlinge aus dem KZ Katzbach in Frankfurt (Adlerwerke) auf einem Todesmarsch durch das Kinzigtal und Fulda bis nach Hünfeld getrieben. Die Stadt Hanau war wenige Tage vorher bombardiert worden, die Amerikaner standen südlich vom Main.

In diesem Jahr, 71 Jahre später, wird in Steinau an der Straße – der Todesmarsch war damals auch durch die Brüder Grimm-Stadt gekommen – mit einer Kollektiven Performance an die rund 300 Menschen gedacht, die damals diesen Weg gehen mussten. Die Künstlerin Ulrike Streck-Plath aus Maintal-Dörnigheim hat diese Performance konzipiert.
Die Performance mit 45 lebensgroßen Figuren aus Filz und Stahl beginnt um 15 Uhr in der Brüder-Grimm-Straße 109, Höhe Farbenhaus Börner. Dort stehen die Figuren auf der Straße.

Ein Text zum Geschehen im März 1945 wird von Heinz Seipel, dem Ersten Stadtrat der Brüder Grimm-Stadt gelesen.
Nach einer Zeit verstellt ein Teilnehmer oder eine Teilnehmerin eine der Figuren. Nach einer Zeit des Schweigens verstellt ein weiterer Teilnehmer eine andere Figur und so weiter, so ziehen die Gestalten auf dem Weg des Erinnerns auf einem kleinen Stück der historischen Strecke durch die Stadt, bringen verlorene Bilder zurück. Jeder ist eingeladen, sich an der Performance zu beteiligen.

Um 16 Uhr endet die Performance am Amtshof Brüder-Grimm-Haus und dem Museum Steinau. Dort besteht anschließend die Möglichkeit für Information und Gespräch. Die Initiatoren in Steinau und verantwortlich für die historische Information ist die AG Katzbach am Museum Steinau mit Franz Coy, Museumsleiter Burkhard Kling, Pfarrer Wilhelm Laakmann und Christine Raedler vom Zentrum für Regionalgeschichte. Pfarrer Wilhelm Laakmann wird das Gespräch moderieren, Franz Coy, der sich intensiv mit dem Todesmarsch beschäftigt hat, wird historische Informationen bieten. Für die Teilnehmer besteht die Möglichkeit, ihre Eindrücke in einem Buch des Gedenkens festzuhalten. Verschiedene Parteien, Konfessionen und Institutionen sind als Unterstützer gleichberechtigt beteiligt.


 

 

Ausstellung: 20. März bis 04. Juni 2016, täglich von 10.00 bis 17.00 Uhr

Kinder-Kaiser-Kommerz:
Kinder- und Märchenmotive auf Reklamemarken
der Kaiserzeit aus der Sammlung Dathe

Fast jedes Kind sammelte im frühen 20. Jahrhundert Reklamemarken. Mit Witz und Humor oder naivem Charme wurden unzählige Reklamemarkenserien gestaltet. Das Märchen wurde bei der Motivauswahl von den Künstlern besonders bevorzugt und Märchenmotive waren bei den Kindern besonders beliebt.

Märchen mit ihrem positiven Ende waren allgemein bekannt. Alle Probleme werden gelöst, Wünsche gehen in Erfüllung, Wunder geschehen. Genau das verspricht uns auch die Werbung beim Kauf einer Ware. Die mythologischen Symbole aus dem Märchen werden gezielt eingesetzt, um zum Konsum zu verführen und in Folge ein positives Lebensgefühl in Aussicht zu stellen. Das Märchen von Hänsel und Gretel mit dem sicher stärksten Symbol der Verlockung, dem Pfefferkuchenhaus, ist daher wohl am häufigsten auf Reklamemarken vertreten. Für Steiner's Paradiesbetten wirbt das Bett hinter den sieben Bergen, bei den sieben Zwergen, auf dem Schneewittchen nach seiner Flucht endlich Ruhe gefunden hatte. Die heile Welt versprechen am Ende auch die „Bremer Stadtmusikanten“, „Hans im Glück“, „Der gestiefelte Kater“, „Tischlein deck dich“, „Rumpelstilzchen“, „Dornröschen“ oder „Der Wolf und die sieben Geißlein“.

Die Märchen suggerieren uns in der Werbung, dass man Glück, Erfolg und Gesundheit einfach nur kaufen kann. Dies wird mit den Reklamemarken aus der Sammlung von Martina und Lutz Dathe gezeigt, wobei nicht nur die moralische Werbeaussage im Mittelpunkjt steht, manchmal ist es einfach die feine Graphik der über 100 Jahre alten Werbemarken, an denen man sich erfreuen kann. Die bunte Auswahl an Kinder- und Märchenmotiven bei Reklamemarken wird noch durch Beispiele von Märchen in der Werbung allgemein ergänzt, auch seltene Beispiele aus der Region werden in der Ausstellung gezeigt.


 

11. März, 19:30 Uhr - Märchenabend:

Ein Butterbrot und ein Bett – Wandergesellen märchenhaft unterwegs

Nach dem Abschluss ihrer Lehrzeit, der Freisprechung, so ist es seit dem späten Mittelalter Brauch, beginnen für die zünftisch organisierten Handwerksgesellen, die sie ja jetzt sind, die Wanderjahre, die auch als die Zeit der Walz oder als die Tippelei bekannt sind. Die Wanderjahre waren bis in das 19. Jahrhundert hinein eine der Voraussetzungen für die Zulassung zur Meisterprüfung, jeder ambitionierte Handwerksgeselle, man wollte ja schließlich etwas werden, war also auf der Walz. Die Gesellen sollten in dieser Zeit vor allem neue Arbeitspraktiken, fremde Orte, Regionen und Länder kennenlernen sowie Lebenserfahrung sammeln. Heute ist die Walz kein fester Bestandteil auf dem Weg zur Meisterprüfung, viele Handwerksgesellen wollen aber immer noch diese prägende Erfahrung machen. Seit 2015 gehört die Walz übrigens zum von der UNESCO verzeichneten Immateriellen Kulturerbe in Deutschland.

Diese oft nicht einfache Zeit, die nicht nur mit neuen Eindrücken sondern auch ganz unterschiedlichen Gefühlen belegt ist, kennen wir heute vor Allem durch die Beschreibung in Gedichten, Liedern und literarischen Texten. Oft wird die Wanderschaft dabei verklärt und manchmal in einem übertragenen Sinne gesehen. Auch im Märchen spielt der Wanderbursche oft eine Rolle, erinnern wir uns nur einmal an den „Hans im Glück“, der nun wieder auf dem Weg nach Hause ist…

Unter dem Titel „Ein Butterbrot und ein Bett - Wandergesellen märchenhaft unterwegs“ haben nun die drei Märchenerzählerinnen Margot Dernesch, Mariéle Syllwasschy und Brigitte Uffelmann Märchen zur Walz und zu den Wandergesellen zusammengetragen und stellen diese am Freitag, dem 11 März 2016um 19:30 Uhr im Remisenkeller des Brüder Grimm-Hauses Steinau vor. Karten zum Preis von 8,00 Euro sind im Steinauer Verkehrsbüro (Tel.: 06663/96310, verkehrsbuero@steinau.de) zu erwerben.


19. Februar 2012, 20:00 Uhr - Charles Bukowski:

„…das Entscheidende ist, wie gut man durchs Feuer geht…“

Ein Abend mit Rezitationen und Musik. Mit Kurt Spielmann (Theater und Rezitation) und „Unser kleinesTreibhaus“ (Musik)
Museum Brüder Grimm-Haus Steinau, Remisenkeller
19. Februar 2016, 20:00 Uhr
Eintritt 10,00 Euro
 

 

Vier Künstler suchen den Kontakt zum Publikum. Die Musiker der Gruppe „Unser kleines Treibhaus“ und der Schauspieler Kurt Spielmann präsentieren ein Miteinander von Musik und Wort, von Jazz-Rock und Lyrik bei „…das Entscheidende ist, wie gut man durchs Feuer geht…“ mit den Texten von Charles Bukowski. Sie suchen den Kontakt zum Publikum am 19. Februar 2016 im Remisenkeller des Museums Brüder Grimm-Haus in Steinau. Das Leben und Werk des mit den USA verbundenen aber deutschstämmigen Gassen- und Gossen-Poeten (er wurde 1920 in Andernach am Rhein geboren) ist Thema und Inhalt der Aufführung der vier Künstler vom Untermain.

Kurt Spielmann, seit 1979 auf vielen Theater- und nKleinkunstbühnen, aber auch vor der Fernsehkamera unterwegs, spielt den Kultdichter und Schriftsteller der Siebziger und Achtziger, verkörpert den sarkastischen, kritischen aber auch zutiefst romantischen Geist des Charles „Hank“ Bukowski.

Eingebettet in die Musik der dreiköpfigen Band „Unser kleines Treibhaus“, die auch schon drei Jahrzehnte mit eigenen Kompositionen auftritt, „treibt das Stück ein wildes Leben“, so einer der Besucher bei der Premiere des Programms.
Das wilde Leben von Charles Bukowski , Vorbild für uns oder Gegenbild, es wird uns vor Augen geführt.

Eintrittskarten zum Preis von 10.00 Euro sind im Steinauer Verkehrsbüro (Tel.: 06663/96310, verkehrsbuero@steinau.de) oder an der Abendkasse erhältlich.


 

Ausstellung: vom 25. 1. bis 13.3.2016

Engelbert Fischer: „Licht und Schatten“ - Büttenpapier-Reliefs

Im Museum Brüder Grimm-Haus in Steinau an der Straße werden vom 25. Januar bis zum 13. März 2016 Büttenpapier-Reliefs des in Rodenbach bei Hanau lebenden Künstlers Engelbert Fischer gezeigt.
Die Technik, Fischer nennt sie „Gravitage“ und hat sie sich beim Deutschen Patent- und Markenamt eintragen lassen, hat der Künstler selbst entwickelt.


 

Alle Bildobjekte werden barfuß in hochwertige handgeschöpfte Büttenpapiere getreten, das eigene Körpergewicht lässt so die Reliefs entstehen, die zum Teil mit Blattgold, oder Farbhinterlegungen veredelt. werden
Als Motive kommen für Fischer sowohl Kanaldeckel, als auch Straßenbelage, Pflastersteine oder historische Böden in Gebäuden oder auf Wegen in Frage, es entstehen aber auch Gravitagen von anders gearteten Reliefs.

Der 1947 in Regensburg geborene Engelbert Fischer ist von Hause aus ein klassischer „Jünger Gutenbergs“. Seit einem halben Jahrhundert lebt und arbeitet er mit Text, Farbe, Papier und Metall. „Familiär vorbelastet“ begann er mit 14 eine Lehre als Buchdrucker bei Pustet in Regensburg. Die Schwarze Kunst faszinierte ihn vom ersten Tag an und die prachtvollen Bildbände, die bei Pustet entstanden, öffneten ihm den Blick für die „große“ Kunst.

Mit dieser umfassenden Ausbildung erfolgte in den 70er Jahren der Wechsel zur Druckerei der Diözese Regensburg. Berufsbegleitend absolvierte Engelbert Fischer ein BWL-Studium und wurde Prokurist und Verkaufsleiter bei der Diözesandruckerei.
1984 wechselte er als Betriebsleiter verschiedener Firmen nach München und machte sich schließlich 1988 in Landshut selbständig als Produktmanager für große bayerische Werbeagenturen.
Die Selbständigkeit ermöglichte es ihm, seine lang gehegten künstlerischen Ambitionen auch praktisch umzusetzen. Als Künstler ist er fasziniert von den landschaftlichen, kulturellen und soziodemographischen Gegensätzen unserer Zeit.
Es begann mit Öl- und Acrylmalerei, bald entstanden auch Bildobjekte aus anderen Materialien wie die Reliefarbeiten in schwerem und wertvollem Büttenpapier.
Es folgten Ausstellungen in München, Regensburg, Straubing, Landshut, Spiegelau, Niederrodenbach, Bad Orb und im Rathaus von Rodenbach (Dauerausstellung).
Für die KUNO Kinderkrebsklinik in Regensburg schuf er ein Glasobjekt, welches im Eingangsbereich der Uni-Klinik steht. Engelbert Fischer ist inzwischen im Ruhestand, was die zeitlichen und inhaltlichen Möglichkeiten für künstlerische Betätigung ausweitet.
Mittlerweile lebt er in Oberrodenbach und engagiert sich mit seiner Lebensgefährtin Edith Arnold für soziale Projekte und widmet sich ganz seiner Kunst.
Die Ausstellung wird am 24. Januar um 11.00 Uhr eröffnet, der Künstler ist anwesend.
Die Ausstellung ist bis zum 13. März 2016 täglich von 10.00 bis 17.00 Uhr zu sehen.
Am Internationalen Museumstag (22. Mai 2016) Wird Engelbert Fischer im Hof des Brüder Grimm-Hauses die Technik der Gravitage vorführen und mit Besuchern entsprechende Reliefs auf dem markanten Pflaster erstellen.


Jahresprogramm 2016

(Änderungen vorbehalten!)

 

24. Januar – 13. März

Ausstellung
Engelbert Fischer: „Licht und Schatten“ - Büttenpapier-Reliefs

19. Februar

Lesung
Charles Bukowski „das entscheidende ist, wie gut man durchs feuer geht…“
Ein Abend mit Rezitation und Musik mit Kurt Spielmann (Theater und Rezitation) und „Unser kleines Treibhaus (Musik)
 

11. März

Märchenabend
Ein Butterbrot und ein Bett – Wandergesellen märchenhaft unterwegs
Ein Märchenabend mit Margot Dernesch, Mariéle Syllwasschy und Brigitte Uffelmann
 

20. März – 04. Juni

Ausstellung
Kinder –Kaiser – Kommerz
Das Märchen in der Werbung (Reklamemarken und Werbeanzeigen) aus der Sammlung Dathe
 

29. April

Lesung
Heiner Boehncke und Hans Sarkowicz präsentieren ihr Buch
Ludwig Emil Grimm – Lebenserinnerungen des Malerbruders

22. Mai

Internationaler Museumstag
Aktion mit Herrn Engelbert Fischer

11. Juni 2016 – 07. August

Ausstellung
Wir fliegen zum Mond – und entdecken die Erde
Autogramme und „Space-Flown-Artifacts“ erzählen Raumfahrtgeschichte (mit Special „20 Jahre Ariane 5“)
Eröffnung der Ausstellung am 10 Juni 18.30 Uhr


23., 24., 30. und 31. Juli 17.00 Uhr im Amtshof
07. August (Märchensonntag) 12.00, 14,00 und 16.00 Uhr im Amtshof
Märchenspiel: Der Fischer und seine Frau
 

14. August – 18. September

Ausstellung
Sagenhaft – Mitglieder des Kunstvereins Meerholz präsentieren ihre Arbeiten

25. September – 13. November

Ausstellung
Heute koch ich, morgen Brat ich - Fotos von Daniela Haug zum gleichnamigen Kochbuch von Stevan Paul
 

11. November 2016

Märchenabend
Wenn der Grünkohl die Mettwurst trifft – Märchen vom Essen und Trinken
Ein Märchenabend mit Margot Dernesch, Mariéle Syllwasschy und Brigitte Uffelmann
 

20. November 2016 – 19. März 2017

Ausstellung
Hänsel und Gretel im Märchenwald

Juli/August /September (genaue Terminierung und Ort werden noch bekannt gegeben)
Ausstellung
Ludwig Emil Grimm – Romantische Radierungen
Ausstellung in Birstein im Rahmen der Birsteiner Festspiele 2016 und der Aufführung des Musicals „Ludwig Emil, der wilde Grimm“ (In Zusammenarbeit mit Wilde Kultur Birstein e. V.).


 

Mitnasch-Ausstellung:

Kakao & Schokolade • Von der bitteren Frucht zur süßen Leckerei

Eine Mitnasch-Ausstellung – die Attraktion für Kinder und Jugendliche, Familien, Schulklassen und Gruppen.

Anfassen, ausprobieren, selbst machen, das sind die Stärken der Ausstellung „Kakao und Schokolade, die vom 13. Oktober 2015 bis zum 17. Januar 2016 im Steinauer Museum Brüder Grimm-Haus zu sehen ist.

Mit der Mitnasch-Ausstellung „Kakao & Schokolade“ können die Besucher eine
Sinnesreise zum Ursprung des Kakaos machen: in den tropischen Regenwald reisen, erfahren, wo der Kakao wächst und bei Führungen in der modernen Schokoladenfabrik der Ausstellung auch Schokolade selbst herstellen.
Eingestimmt mit Geräuschen aus dem Regenwald kann man eine frisch aufgeschnittene Kakaoschote kosten. Schmecken die Kerne nach Schokolade? Wächst der Kakao auf Bäumen?
Weiter geht die Reise auf eine afrikanische Plantage. Was ist Fermentierung und wie sehen die Bohnen nach der Fermentierung aus? Zwischenstopp in Mexiko: Auf Reibsteinen werden Kakaobohnen zu Pulver zerrieben. Wie schmeckt „Xocolatl“? Wer hat das getrunken?
Am Ende wird in der Schokoladenfabrik Schokolade selbst hergestellt. Was ist eigentlich in der weißen Schokolade drin?
An den sorgfältig ausgearbeiteten und ausgestatteten Mitmachstationen zu den Schwerpunkten Kakaobaum und Kakaofrüchte, Plantage, Kakao bei den Azteken und Schokoladenfabrik wird Lernen zum Vergnügen.
Bei Führungen, die für Einzelbesucher an jedem Samstag um 15.00 Uhr und an jedem Sonntag um 11.00 Uhr stattfinden und die für geschlossene Gruppen (Schulklassen, Kindergarten-Gruppen, Ausflüge, Geburtstage etc.) jederzeit gebucht werden können (Infos und Buchungen unter 06663/7605), wird das alles entsprechend erläutert und dabei wird auch Schokolade selbst hergestellt.
Zum Steinauer Weihnachtsmarkt wird es zusätzliche Termine geben.

Preise für Gruppen (aus technischen Gründen können Gruppen nur bis maximal 20 Personen große sein):
Kindergruppe bis 15 Personen 80,00 Euro, jedes weitere Kind 5,00 Euro
Erwachsenengruppe bis 15 Personen 120,00, jede weitere Person 8,00 Euro

Offene Führungen an Samstagen und Sonntagen:
Erwachsene 10,00 Euro
Kinder 7,00 Euro
Familie 15,00 Euro


 

2. Oktober 2015, 18:00 Uhr:

Finissage im Brüder Grimm-Haus Steinau

Die aktuelle Ausstellung im Museum Brüder Grimm-Haus Steinau beschäftigt sich mit zwei Zeichnern, die im Raum Frankfurt leben, Klaus Puth und Nicolas Vassiliev, beide wurden am 29. Januar 1952 geboren, was sie in besonderer Weise verbindet. Trotzdem sind die Arbeiten beider Künstler in ihrer Auffassung völlig unterschiedlich. Das wird deutlich wenn man sieht, wie Klaus Puth Gustav Meyrincks Roman „Der Golem“ in kräftigen Strichen illustriert und mit lavierten Flächen die düstere Stimmung des Romans noch verstärkt, aber Nicolas Vassiliev mit feinen Strichen Portraits schafft, die so eindringlich sind, dass man glaubt, gerade noch mit den Dargestellten gesprochen zu haben. Die Arbeiten sind noch bis zum Sonntag, 04. Oktober 2015 im Steinauer Brüder Grimm-Haus zu sehen.
Am 02. Oktober findet im Brüder Grimm-Haus ab 18.00 Uhr eine Finissage statt, wo ein Zusammentreffen und auch ein Gespräch mit den Künstlern ermöglicht wird. In einem von Museumsleiter Burkhard Kling moderierten Gespräch unter dem Titel

290152 - Zwei Zeichner und die Magie der Linie - Ein Gespräch

Werden die Künstler über ihre Arbeiten, ihre Techniken und ihre Intentionen sprechen.
Wer etwas mehr über den Golem erfahren will, kann natürlich auch der Lesung aus Gustav Meyerincks Roman folgen!
Der Eintritt ist an diesem Abend frei.


 

Künstler der Frankfurter Künstlergesellschaft zu Gast im Brüder Grimm-Haus

29.01.52 – zwei Zeichner

Eine neue Ausstellung im Brüder Grimm-Haus Steinau, die vom 03. September bis zum 04. Oktober 2015 im Brüder Grimm-Haus Steinau zu sehen ist, zeigt Werke der beiden Künstler Klaus Puth und Nicolas Vassiliev, Mitgliedern der Frankfurter Künstlergesellschaft.
Zu dieser Ausstellung wird es keine Eröffnungsveranstaltung geben, aber am 02. Oktober findet ab 18.00 Uhr eine Finissage mit den beiden Künstlern statt und da wird es ein interessantes Programm geben.
Klaus Puth und Nicolas Vasiliev wurden beide am gleichen Tag geboren, am 29. Januar 1952. Der eine in Frankfurt am Main, der andere in Paris. Obwohl am gleichen Tag geboren, die künstlerische Entwicklung der beiden Künstler verlief sehr unterschiedlich und auch ihre Arbeiten


Der Maler, Zeichner, Karikaturist und Autor Klaus Puth studierte an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach am Main. Seine Zeichnungen sind in zahlreichen Zeitschriften und Büchern erschienen. Besonders bekannt sind die von ihm entwickelten Cartoonfiguren, etwa die Gans. In den letzten Jahren sorgten seine Yoga-Kühe für ganz neue sportliche Akzente. Klaus Puth schuf zahlreiche farbige-lebensfrohe Gemälde im suerralistischen Ambiente, versteht es aber auch, mit der Feder Illustrationszyklen , etwa für den anonymen spanischen Roman Lazarillo de Tormes aus dem 16. Jahrhundert, für Grimmelshausens Simplizissimus, oder für Tono Monogatari, eine Japanische Märchensammlung in einem düster-romantischen Stil zu schaffen. Der Illustrationszyklus zum Roman „Der Golem“ von Gustav Meyrink ist für Puth technisch Neuland. Er arbeitete hier mit der Rohrfeder und in Ölfarben. Diesen Zyklus bezieht sich auf den im Jahr 1915 erschienenen Roman „Der Golem“. Der Golem gilt als ein Klassiker der phantastischen Literatur. Es handelt sich bei dem Roman nicht um eine Adaption der jüdischen Golem-Sage im engeren Sinn, sondern um ein impressionistisches Traumbild vor dem Hintergrund der Sage, die beim Leser letztlich als bekannt vorausgesetzt wird. Natürlich spielt Freuds Gedankengut eine wichtige Rolle. Die Titelfigur die Titelfigur des Golem taucht im Roman selber gar nicht auf; inwieweit der Ich-Erzähler selbst phasenweise die Gestalt des Golem annimmt, bleibt offen.

Nicolas Vassiliev lebt seit 1972 in Frankfurt und studierte , Zeichnung, Druckgrafik bei Professor Raimer Jochims an der Frankfurter Städelschule. Seit 1980 entstehen seine Wandmalereien in und um Frankfurt, so etwa die Zebra-Anamorphose im U-Bahnhof Zoo oder die Wandmalereien in der Sachsenhäuser Gaststätte „Zum Kanonensteppel“ in der Textorstraße. Seit 1984 entstehen seine Portrait-Tuschezeichnungen mit dem Rapidographen. Diese Portraitzeichnungen werden in Tusche mit Rapidograph ohne Vorzeichnung vor dem lebenden Modell realisiert, sowie alle Portraits von Nicolas Vassiliev. Die Lebendigkeit dieser Arbeiten entsteht in der authentischen Atmosphäre, die die Sitzungen prägt. Er legt Wert auf einem Austausch mit dem Modell (man unterhält sich während der Sitzung) und auf der Spannung zwischen diesem entspannten Aspekt der Arbeit und des Zeitdrucks, die konzentrierte Betrachtung in etwa einer Stunde aufs Papier zu verdichten. Die Zeichnungen gelingen nicht immer auf Anhieb. Neben gelungenen Ersttreffern geschieht es nicht selten, dass erst ein späterer Versuch gelingt. Es sind auch solche Portraits aus rund 30 Jahren, die Vassiliev in der Ausstellung zeigt.
Vassiliev absolvierte ab 1991 eine Schriftsetzer-Ausbildung und ist seit dieser Zeit auch mit Computergraphik beschäftigt. Es entstehen aber auch zahlreiche freie Arbeiten im Stil.
Weitere Informationen zu den Künstlern gibt es auf ihren Homepages: www.klausputh.de und www.vassiliev.info


Premierenlesung am Freitag den 11. September:

Tod am Teufelsloch

Tanja Bruske liest aus ihrem neuen historischen Roman "Tod am Teufelsloch", Band II der Kinzigtal Trilogie.

Freitag 11. 9. 2015, 19:30 Uhr
Brüder-Grimm-Haus - Remisenkeller.
Brüder-Grimm-Straße 80
36396 Steinau an der Straße

Eintritt frei


 

Sommerferien:

Märchenrallye im Museum Brüder Grimm-Haus Steinau

Während der Sommerferien in Hessen findet an jedem Freitag um 14.00 Uhr eine Führung mit anschließender Märchenrallye im Steinauer Museum Brüder Grimm-Haus statt. Die Führung dauert eine Stunde, anschließend sollte man sich noch Zeit für die Rallye nehmen.

Wer schon immer einmal genau wissen wollte, was es mit dem Steinauer Amtshaus und den Brüdern Grimm auf sich hat, der ist bei dieser Führung genau richtig. Hier wird nämlich erzählt, was das Amtshaus für ein Gebäude ist und welche geheimnisvollen Details es da zu entdecken gibt, nicht nur den Teufelskopf über der Haustüre. Es wird aber auch von der Zeit gesprochen als die Brüder Grimm noch Kinder waren, mit ihren Eltern und Geschwistern in diesem Hauswohnten und manch lustige oder auch spannende Geschichte hier erlebten. Bei der Führung wird das Leben der Brüder Grimm in Steinau genauso erläutert wie ihre Märchenwelt. Und nach der Führung kann man sein Wissen bei einer Märchenrallye durch das Museum, das heute im alten Amtshaus untergebracht ist erproben. Und zur Belohnung gibt es einen märchenhaften Preis.
Termine sind der 31. Juli, der 7. August, der 14. August, der 21. August, der 28. August und der 4. September

Kinder zahlen 3,50 Euro, Erwachsene zahlen 7,00 Euro an der Museumskasse, dort beginnt dann auch die Führung.


 

Noch mehr Theater am 01. und 02. August:

Max, der Teufel und die goldenen Haare

Anstatt des Märchenspieles „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“, das von Kurt Spielmann inszeniert im Rahmen der Reihe Theater im Museum stattfinden sollte, findet am Samstag den 01. August die Premiere des Stücks "Max, der Teufel und die goldenen Haare" statt.
In diesem Stück steht Regisseur Kurt Spielmann zusammen mit Maya Pinzolas selbst auf der Bühne im Hof des Brüder Grimm-Hauses. Spielmann hat hier nicht nur Regie geführt, er hat das Stück selbst aus dem Grimmschen Märchen entwickelt:

Maximilian hat schlimme Zeiten hinter sich. Jahrzehntelang arbeitete er als Fährmann. Jetzt ist er in Rente und erzählt von seiner schweißtreibenden Arbeit, den Schwielen an seinen Fingern und dem gebeugten Rücken. Er kennt den Spruch: „Im Schweiße deines Angesichtes musst Du dein Brot verdienen.“

Maximilian oder Maximus, also der „Größte“ berichtet von seinem Niedergang, vom Hochmut vor dem Fall und von seiner eigenen Geschichte. Begleitet wird es von Klara, der Klarinette, einer mysteriösen jungen Musikantin. Wer ist Klara und in welchem Verhältnis steht sie zu Maximilian?

Am Samstag den 01. August um 17:00 Uhr werden es die Gäste im Steinauer Brüder Grimm-Haus erfahren.
Der Eintritt beträgt 3,00 Euro für alle Besucher.

Auch am Märchensonntag den 02. August werden Kurt Spielmann und Maya Pinzolas das Stück "Max, der Teufel und die goldenen Haare" um 13.00 und um 15.00 Uhr aufführen. 

Auch das von ihm inszenierte Märchenspiel "Der Teufel mit den goldenen Haaren" ist dann im Hof des Brüder Grimm-Hauses insgesamt gleich drei Mal zu sehen sein:

Das Theater-Programm:

Samstag 01. August:
17:00 Uhr - Max, der Teufel und die goldenen Haare

Märchensonntag 02. August:
12:00 Uhr - Der Teufel mit den goldenen Haaren
13:00 Uhr - Max, der Teufel und die goldenen Haare
14:00 Uhr - Der Teufel mit den goldenen Haaren
15:00 Uhr - Max, der Teufel und die goldenen Haare
16:00 Uhr - Der Teufel mit den goldenen Haaren

Für den Hof des Brüder Grimm-Hauses benötigen die Gäste Einlass-Karten, die jeweils eine halbe Stunde vor der Vorstellung am Eingang in der Brüder Grimm-straße ausgeteilt werden. Der Eintritt für den gesamten Märchensonntag mit all seinen Attraktionen beträgt 5,00 Euro.


 

Märchenspiel am 18., 19., 25. und am 26. Juli

Der Teufel mit den drei goldenen Haaren

Auch in diesem Jahr heißt es im Steinauer Brüder Grimm-Haus wieder "Theater im Museum". Der Teufel mit den drei goldenen Haaren hält Einzug im Amtshof. Wie immer hat Kurt Spielmann ein buntes und turbulentes Märchenspiel erarbeitet, das am 18., 19., 25. und 26. Juli und am 1. August jeweils um 17.00 Uhr gezeigt wird.
Der Eintritt beträgt 5,00 (ermäßigt 3,00) Euro.
 


 

Ausstellung: vom 12. Juli bis zum 30. August 2015

Eberhard Hoff - Malerei und Grafiken

Das Brüder Grimm-Haus präsentiert in der Ausstellung einen Querschnitt durch das künstlerische Schaffen des Gründauer Künstlers aus den letzten Jahren.

Hoff, der bereits 2008 in der Steinauer Markthalle eine beachtenswerte Ausstellung hatte, zeigt auch diesesmal in seinen Arbeiten ein farbiges und formenreiches Umsetzen seiner Fantasie. Die zum Teil expressiv und surreal ausgelegten Arbeitenstehen für den Stil des Malers.
Die Eröffnung am 19. 07. 2015 ist um 11.00 Uhr.

Hierzu sind alle Interessenten herzlich eingeladen!

 

 

 

 


 

Lesung zum Tag für die Literatur, 31. Mai 2015

Kunio Yanagita: Geschichten aus Tono – Tono Monogatari

Kunio Yanagita, Begründer der japanischen Volkskunde, gab 1910 „Tono Monogatari“ (Geschichten aus Tono) heraus, eine Sammlung von volkstümlichen Texten mit Märchen- und Sagencharakter. Diese hatte er von Kizen Sasaki, einem japanischen Schriftsteller und Märchensammler, gehört. Beide kannten die Märchen- und Sagensammlungen der Brüder Grimm und versuchten, in deren Stil zu arbeiten. Gemeinsam mit dem Museumsleiter Burkhard Kling lesen Schüler der Japanischen Internationalen Schule Frankfurt die Geschichten im Original und in der deutschen Übersetzung, die das Brüder Grimm-Haus 2014 herausgegeben hat.

11.00 Uhr und 15.00 Uhr
Es gelten die normalen Eintrittspreise in das Museum
Erwachene 6,00 Euro, Kinder 3,50 Euro, Familien 12,00 Euro

 


 

Ausstellung:  vom 30. April 2015 bis 12. Juli 2015

Antoine de Saint Exupéry:
Le petit Prince – Der kleine Prinz, die Lithografien

Das Brüder Grimm-Haus Steinau zeigt vom 30. April 2015 bis zum 12. Juli 2015 Lithografien mit den Illustrationen zu „Der kleine Prinz“, die der Autor Antoine des Saint Exupéry für seine märchenhafte Erzählung geschaffen hat.

Lithografien zu Der kleine Prinz
© Sussession Antoine de Saint Exupéry

Das Buch
„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“
„Das worauf es im Leben ankommt, können wir nicht voraussehen. Die schönste Freude erlebt man immer da, wo man sie am wenigsten erwartet.“
„Man ist zeitlebens für das verantwortlich, was man sich vertraut gemacht hat.“
„Die Zeit, die du für deine Rose verloren hast, sie macht deine Rose so wichtig.“

Diese Zitate aus dem Buch „Der kleine Prinz“ sind mittlerweile weltweit bekannt. Das 94-seitige Büchlein entsprang einer Begegnung Antoine des Saint Exupérys mit seinem Verleger Eugene Reynal im New Yorker Cafè Arnold im Frühjahr 1942. Saint Exupéry, in Amerika auf der Flucht vor den Besatzern seiner französischen Heimat und zugleich in einer tiefen Schaffenskrise, kritzelt gedankenverloren auf die Papiertischdecke das Bild eines kleinen Jungen. Auf Reynals Anregung hin entsteht daraus ein Märchen, nicht nur für Kinder. Der so entstandene Buch-Klassiker wurde bis heute in rund 180 Sprachen übersetzt und zählt, nach der Bibel, dem Roten Buch Maos, den Werken Lenins und den Grimmschen Märchen zu den meistübersetzten Werken der Weltliteratur.

Der Autor
Antoine Marie Jean-Baptiste Roger Vicomte de Saint Exupéry wurde am 29. Juni 1900 in Lyon geboren. Zwei Leidenschaften prägten sein Leben: das Fliegen und das Schreiben.
Seit 1923 bereiste Saint-Exupéry als Pilot Teile Europas, Afrikas und Amerikas. Er führte Experimental- und Rekordflüge durch. 1935 wurde er nach einer Notlandung in der ägyptischen Wüste durch Beduinen gerettet.
Im Zweiten Weltkrieg diente Saint-Exupéry als Pilotenausbilder, später als Pilot bei einem Aufklärungsgeschwader. Ende 1940 floh er in die USA. Dort verarbeitete er seine Kriegserlebnisse literarisch. Anfang 1943 publizierte er in New York das Buch „Le petit Prince“ („Der kleine Prinz“). Nach seiner Rückkehr im Mai 1943 wurde er während eines Aufklärungseinsatzes am 31. Juli 1944 über dem Mittelmeer abgeschossen.

Die Geschichte
„Der kleine Prinz“ ist die Geschichte eines Piloten, dem nach einer Bruchlandung in der Wüste ein goldhaariger kleiner Prinz begegnet. Er stammt von einem kleinen Stern und befragt den Piloten zum Leben auf der Erde.
In der Erzählung „Le petit Prince“ mischen sich autobiographische und märchenhafte Elemente. Obwohl der Autor die Erzählung für Kinder geschrieben hatte, wurde sie mit ihrer philosophischen Betrachtung und den allgemeingültigen Aussagen über die Wet vor allem von Erwachsenen geschätzt.
Am 6. April 1943 erschien in New York die erste englische, kurz darauf auch die erste illutrierte französische Ausgabe. Saint Exupéry betrachtete dieses Büchlein als Gesamtkunstwerk, in dem Text und Bild auf seinen ausdrücklichen Wunsch hin untrennbar zusammen gehören sollten.
Die Ausstellung zeigt 20 Farblithographien mit den Illustrationen, die Antoine des Saint Exupéry selbst für sein Werk geschaffen hat. Sie wurden von der Sammlung Michael-Andreas Wahle für die Ausstellung zur Verfügung gestellt.


 

Buch-Neuerscheinung:

Kunio Yanagita – Geschichten aus Tono – Tono Monogatari

Buchcover - Geschichten aus TonoKunio Yanagita (1875 – 1962), der Begründer der japanischen Volkskunde, gab im Jahr 1910 unter dem Titel „Tono Monogatari“ (Geschichten aus Tono) eine Sammlung von volkstümlichen Texten mit Märchen- und Sagencharakter heraus, die er in der Stadt Tono, im Nordosten der japanischen Hauptinsel Honshu gelegen, von Kizen Sasaki (1886 – 1933), einem japanischen Schriftsteller und Märchensammler, gehört hatte.
Beide kannten die Märchen- und Sagensammlungen der Brüder Grimm und versuchten, in deren Stil zu arbeiten. Mit der Herausgabe des „Tono Monogatari“ wurde in Japan das Sammeln und Edieren von Volksmärchen begründet, viele Märchen wurden nun erstmals niedergeschrieben und einem größeren Interessentenkreis zugänglich gemacht. Die Brüder Grimm und ihre Märchensammlung hatten dabei eine absolute Vorbildfunktion. Nicht umsonst wird in der weiteren Rezeption Kizen Sasaki als der „japanische Grimm“ bezeichnet. Dies spricht natürlich auch für die Ehrerbietung der Japaner den Brüdern Grimm gegenüber und zeigt, dass die Brüder Grimm mit ihrer Märchensammlung und dem großen Erfolg, den diese Sammlung erzielte, direkt und indirekt weltweit gewirkt haben.
Bisher sind Kunio Yanagita und Kizen Sasaki mit ihrem Werk „Tono Monogatari“, dem in Japan höchste Verehrung gezollt wird, kaum international rezipiert worden. Erst seit 1975 liegt eine Übersetzung in die englische Sprache vor. Das vom Brüder Grimm-Haus Steinau und seinem Leiter Burkhard Kling herausgegebene Buch präsentiert nun die „Geschichten aus Tono“ erstmals in deutscher Sprache.
Der bekannte Illustrator Klaus Puth hat für die deutschen Übersetzungen der „Geschichten aus Tono“ subtile und gerade deshalb einprägsame Illustrationen geschaffen. Ein einführender Artikel zu Kizen Sasaki (verfasst von dem japanischen Germanisten und Präsidenten der japanischen Brüder Grimm-Gesellschaft Prof. Takashi Hashimoto) und ein Beitrag über die Stadt Tono sind mit historischen und modernen Fotos ansprechend und informativ illustriert.
Das 100-seitige Buch (herausgegeben von Burkhard Kling) kostet 19,80 Euro und ist in der Wernerschen Verlagsgesellschaft Worms erschienen (ISBN978-3-88462-357-2).
Es ist im Buchhandel, aber auch im Steinauer Brüder Grimm-Haus erhältlich.


 

JAHRESAUSSTELLUNG 2014: 9. November bis 7. Dezember 2014

Künstler der Frankfurter Künstlergesellschaft zu Gast im Brüder Grimm-Haus

Auch im Jahr 2014 präsentieren sich Künstler der Frankfurter Künstlergesellschaft im Steinauer Brüder Grimm-Haus. In diesem Jahr sind es der Fotograf Klaus-Ludwig Schulz, der Bildhauer Hermann zur Strassen und der Maler Claus Delvaux. Sie zeigen vom 09. November bis zum 07. Dezember ihre Arbeiten in den Sonderausstellungsräumen des Steinauer Museums. Die Eröffnung der Ausstellung, alle Interessenten sind hier herzlich willkommen, findet am 09. November um 11.30 Uhr statt.

Klaus-Ludwig Schulz ist seit 2011 der erste Vorsitzende der Frankfurter Künstlergesellschaft. Nach einem Jura-Studium absolvierte er noch ein Studium an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach.
Bei seiner künstlerischen Arbeit interessieren ihn gesellschafts- und sozialpolitische Themen. Er verwendet die gestalterischen Techniken, mit der das Thema am eindrucksvollsten dargestellt werden kann. Dies kann mit fotografischen Techniken erfolgen, mit Installationen, mit grafischen oder malerischen Mitteln. In der Fotografie stehen für ihn Mensch und Tier, die Landschaft oder das Stadtbild im Vordergrund. Dabei spielen Licht- und Beleuchtungssituationen eine vorrangige Rolle.
Die nun in Steinau ausgestellte Fotoreportage „Die Schlachtung“ entstand auf einem Bauernhof im Elsass und zeigt neben dem chronologischen Ablauf auch den würdigen Umgang mit einem geschlachteten Tier. Manche Fotografien erinnern an die Romantik der flämischen und niederländischen Gemälde des Mittelalters.

Hermann zur Strassen wurde an der Städelschaule in Frankfurt ausgebildet. Ihn interessiert der Mensch in seiner Körperlichkeit, in seiner geistig emotionalen Verfasstheit und seiner komplexen Widersprüchlichkeit. Ein so entstehendes Thema versucht er dann auf seine Begriffsebene zu reduzieren, um darüber zu seiner plastischen Dimension zu kommen. In Steinau ist es allerdings nicht der Mensch, der gezeigt wird, Hermann zur Strassen stellt seine Tierplastiken vor.

Das Skizzenbuch des Malers Claus Delvaux, dem dritten Künstler, ist die Kamera. Ansichten von Landschaften, Städten, Architekturen, Straßenzügen, Menschen und Lichtstimmungen sind die "Bausteine" seiner. Bilder. Dabei spielt er mit der Realität. Seine aus Bildteilen entstandenen Malereien erwecken im Betrachter ein Déjà-vu-Erlebnis. Bekannte Stadtansichten, Bildausschnitte und Gebäude machen uns glauben, das Bild schon einmal gesehen zu haben. Täuschend echt führen sie uns seine malerische Realität vor Augen.
Claus Delvaux studierte Malerei an der Städelschule und anschließend Kunstpädagogik an der Goethe-Universität in Frankfurt.


31. August 2014 bis 02. November 2014

Sonderausstellung in enger Zusammenarbeit mit dem Städtischen Museum Tono/Japan

Sasaki Kizen – der Japanische Grimm

Die Ausstellung „Sasaki Kizen – der Japanische Grimm“ soll vor allem in Hessen deutlich machen, wie die bewusst zusammengetragene und wissenschaftlich aufgearbeitete Märchensammlung der Brüder Grimm, sozusagen von Hessen ausgehend, weltweit gewirkt hat und sowohl die Literatur als auch die Volkskunde verschiedener Länder, hier im Spezialfall in Japan“ beeinflusst hat. Die Vorgehensweise der Brüder Grimm hat das Sammeln und Edieren von Märchen weltweit revolutioniert, nicht nur In Deutschland oder Europa (da gibt es ja hinlängliche Untersuchungen), sie haben mit ihrer Sammlung weltweit vorbildhaft gewirkt.

Da kann dann die Vorgehensweise des japanischen Schriftstellers und Märchensammlers Sasaki Kizen (1886 – 1933) betrachtet und untersucht werden, ebenso die des Volkskundlers und Bearbeiters seiner Märchen Kunio Yanagita (1875 – 1962), er hat einen Teil der Texte Kizens 1910 unter dem Titel „ Tono Monogatari“ (Geschichten aus Tono) ediert. Yanagita begründete die Volkskunde als Wissenschaftszweig in Japan war und der erste entsprechende Professor in Tokio). Beide haben mit der Methode der Brüder Grimm gearbeitet haben und einen großen Bestand japanischer Volksmärchen so überhaupt erst niedergeschrieben und einem größeren Leserkreis zugänglich gemacht.

Die Brüder Grimm und ihre Märchensammlung haben hier eine absolute Vorbildfunktion. Nicht umsonst wird in der weiteren Rezeption Kizen als der „Japanische Grimm“ bezeichnet. Dies spricht natürlich auch für die Ehrerbietung der Japaner gegenüber der Sammelmethode der Brüder Grimm. Es zeigt sich so, dass die Brüder Grimm mit ihrer Märchensammlung und dem großen Erfolg, den diese Sammlung erzielte, direkt und indirekt weltweit gewirkt haben. Die Arbeit der japanischen Märchensammler und Editoren Kizen und Yanagita wird in der Ausstellung gezeigt.

Dort wird auch vergleichen, wie die Grimms und wie Kizen/Yanagita gearbeitet haben, dass auch angeregt durch die Arbeitsweise der Brüder Grimm zum Beispiel bestimmte Personen aus dem Volk befragt wurden und es auch in Japan so etwas wie eine „Märchenfrau“ gibt. Dorothea Viehmann hat da ganz bewusst ihr asiatisches Gegenstück gefunden. Auch in der Darstellung der Methode der japanischen Sammler wird die Arbeit und die Bedeutung der Brüder Grimm weltweit in besonderer Weise gewürdigt. Das spezielle Beispiel aus Japan macht deutlich, dass die Brüder Grimm weitreichend gewirkt haben und ohne die Arbeit und den Erfolg der Brüder Grimm weltweit die Märchen-Rezeption sicher nicht in dieser Bedeutung verlaufen wäre.

Die Ausstellung wird ergänzt durch Illustrationen zu den Texten aus dem Band „Tono Monogatari“, die Klaus Puth geschaffen hat.
Diese Illustrationen werden auch in der ersten deutschen Übersetzung verwendet, die das Brüder Grimm-Haus bis zur Buchmesse 2014 herausbringt.


 

Wunderhorn-Konzert jetzt auf CD

Die CD zum Wunderhorn-Konzert vom 28. Oktober 2012 in der Steinauer Katharinenkirche ist fertig!
Das Wunderhorn Ensemble (ein Solistenensemble unter der musikalischen Leitung von Hartmut Krause), der Tenor Julian Prégardien, die Mezzosopranistin Jenny Carlstedt und die Märchenerzählerin Elfriede Kleinhans hatten sich am 28. Oktober 2012 in der Steinauer Katharinenkirche zu einem ganz ungewöhnlichen Konzert zusammengefunden: Clemens Brentano und Achim von Arnim haben in ihren drei in Heidelberg von 1806 – 1808 veröffentlichten dreibändigen Liedsammlung „Des Knaben Wunderhorn“ nur Texte von Volksliedern veröffentlicht. Ein vierter Band mit den Melodien zu 24 Liedern erschien im Jahr 1810. Im gleichen Jahr haben die Brüder Grimm, selbst an der Zusammenstellung der Wunderhorn-Lieder beteiligt, für Clemens Brentano in der sogenannten Ölenberger Handschrift ihr „Urmärchenkonvolut“ zusammengestellt. Brentano hatte um einige Ergebnisse der Märchensammlung der Brüder Grimm gebeten. Der Notendruck der Wunderhorn-Lieder ist lange Zeit unberücksichtigt geblieben. In dem Konzert wurden nun 14 der 1810 veröffentlichten Lieder, neu arrangiert von Berthold Breig, wieder hörbar gemacht, gleichzeitg wurden einige der im gleichen Jahr für Brentano aufgezeichneten Märchen, die später nur in wenigen Ausnahmefällen in die Sammlung der Kinder- und Hausmärchen einflossen, wieder einem größeren Publikum erzählt. Hier werden nicht nur stumme Bücher im Museum lebendig und erlebbar, in einem ungewöhnlichen Konzert wurde auch die enge Zusammenarbeit zwischen den Brüdern Grimm und Clemens Brentano dokumentiert. Eine literarische Besunderheit und musikalische Rarität wird so mit dieser CD wieder hörbar.
Der Mitschnitt ist jetzt als CD in der Wernerschen Verlagsgesellschaft Worms erschienen. Er kostet dort 12,80 Euro und im Brüder Grimm-Haus 9,80 Euro.

Hier einige Hörproben: 

Das Booklet zur CD können Sie sich als PDF-Datei [700 kb] herunterladen.


 

hr3 gestetet:
Hessischer Rundfunk empfiehlt das Brüder Grimm-Haus

Der hr3-Reporter Klaus Krückemeyer hat bei seiner Visite im märchenhaften Steinau mit den Kindern Sarah und Jasmin aus dem Brüder Grimm-Haus berichtet. Jetzt ist das Brüder Grimm-Haus eine ausgezeichnete Location - hr3-getestet und empfohlen. 

Mit einer Tafel am Eingang zum Amtshof in Steinau an der Straße  wo die Brüder Grimm aufwuchsen wird jetzt auf einer der liebsten Locations der hr3-Hörer hingewiesen.

Zum Beitrag auf der Website des Hessischen Rundfunks 

 

 

 

Den Radiobeitrag können Sie hier hören.  

 


 

Erinnerungen an die Heimat

Das war eine wunderschöne Zeit…

aus Ludwig Emil Grimms „Erinnerungen aus meinem Leben“
Hörbuch mit Erinnerungen Ludwig Emil Grimms an Steinau und das Kinzigtal

 

Hörbuch-Cover: Das war eine schöne ZeitLudwig Emil Grimm (1790 – 1863), der jüngste Bruder von Jacob und Wilhelm Grimm, den bedeutenden Märchensammlern und Sprachforschern, hat umfangreiche Lebenserinnerungen hinterlassen und da sind es gut 60 Seiten, auf denen er sich an seine Kindheit und Jugend in Steinau an der Straße (1791 – 1803) beschäftigt. Es sind persönliche Aufzeichnungen, Erinnerungen an die Freuden und die Freunde der Kindheit, an die Schule und den Kirchgang, aber auch Beschreibungen der Sylvesternacht von 1799 auf 1800 oder das Durchziehen der Truppen der Revolutionskriege durch das Kinzigtal , es sind persönliche Erinnerungen und große Ereignisse, an die sich der Maler und Graphiker gerne und lebendig erinnert.
Im Rahmen der Kultursommers Main-Kinzig-Fulda fand im Sommer eine szenische Lesung mit diesen Texten im Steinauer Brüder Grimm-Haus statt. Der am Staatstheater Wiesbaden engagierte Schauspieler Uwe Kraus schlüpfte in die Rolle von Ludwig Emil Grimm und wurde von Wencke Wiest auf der Geige begleitet. Ein Mitschnitt dieser Veranstaltung liegt nun als Hörbuch vor.
Ludwig Emil Grimm beschreibt hier das Steinau der Zeit um 1800 und nicht nur die Besucher des Abends waren fasziniert, kann man doch noch heute den Wegen folgen, die die Grimm-Familie vor 200 Jahren durch die Stadt, in der sie lebte, führten. Überhaupt ist es mehr als interessant, zu hören, wie sich eine Familie in dieser Zeit in einer hessischen Kleinstadt aufgestellt hat. Die 75-minütige CD bietet so zahlreiche ganz unterschiedliche Aspekte des Alltagslebens im ausgehenden 18. und frühen 19. Jahrhundert und ist für Steinauer genauso interessant wie für den Grimm-Liebhaber oder Kunst- und Literaturfreunde.
Die CD mit dem Hörbuch wurde von der Wernerschen Verlagsgesellschaft in Worms (www.wernersche.com, ISBN 978-3-88462-347-3) produziert und ist über den Verlag zum Preis von 9,80 Euro zu bestellen. Im Steinauer Brüder Grimm-Haus kostet die CD 7,90 Euro und wer sie dort bestellt, kann sie sich zum Preis von 10.00 Euro (incl. Porto und Verpackung) ganz bequem zusenden lassen.

Brüder Grimm-Haus Steinau
Brüder-Grimm-Straße 80
36396 Steinau an der Straße
Tel.: 06663/7605
eMail : brueder-grimm-haus@steinau.de


 

200 Jahre Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm

Alte Märchen, neu interpretiert durch den Comic-Zeichner Klaus Häring
Ausstellung: 09. Dezember 2012 bis 24. März 2013

Cover: Burkhard Kling, Klaus Häring:Die Kinder und Hausmärchen der Brüder Grimm, die Märchen der Erstausgabe von 1812Die Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm gelten als die wichtigste Märchensammlung der Weltliteratur. Der erste Band der Märchenausgabe erschien am 20. Dezember 1812 im Verlag der Realschulbuchhandlung in Berlin. Bis zur zweibändigen siebten Auflage, es war die letzte Auflage, die Jacob Grimm (1785 – 1863) und Wilhelm Grimm (1786 – 1859) selbst betreuten, waren 45 Jahre vergangen und es hat sich manches an der Auswahl der Märchen und an ihren Texten geändert. Noch heute folgen fast alle Ausgaben der Grimmschen Märchen dieser Ausgabe letzter Hand und diese Ausgabe letzter Hand ist die übliche Grundlage für zahlreiche Märchenbücher. Doch sahen eben die Märchen der Brüder Grimm ganz anders aus, als sie 1812 zum ersten Mal im Buchhandel erschienen sind. Ursprünglich waren die Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm ein Buch für Gelehrte und Bibliotheken. Das hat sich erst langsam geändert. Wie die Grimmschen Märchen ursprünglich aussahen, das kann man nun wieder vollständig entdecken! Die Ausstellung stellt die Märchen von 1812 vor. Sie sind allesamt von Klaus Häring illustriert worden, der mit seinen Cartoons und Comics einen modernen Kontrast zu den alten Texten schafft.
Eröffent wird die Ausstellung am 09. Dezember 2012 um 11.00 Uhr im Brüder Grimm-Haus Steinau, Brüder Grimm-Straße 80, 36396 Steinau an der Straße, wozu alle Interessierten herzlich eingeladensind.
Zur Ausstellung erscheint in der Wernerschen Verlagsgesellschaft Worms ein opulent ausgestattetes 320 Seiten starkes Märchenbuch mit allen Märchen der Erstausgabe, so wie die Brüder Grimm sie veröffentlicht hatte, da hat Sneewittchen noch keine Stiefmutter und manche Märchen, die später wieder aus der Sammlung getilgt wurden, sind hier zu finden. Außerdem wird in einem informativen Nachwort die Entstehungsgeschichte der Märchensammlung der Brüder Grimm eingehend dargestellt. Alle Märchen wurden von Klaus Häring mit farbigen Illustrationen versehen. Das Buch ist zum Preis von 29,80 Euro im Buchhandel, aber auch im Brüder Grimm-Haus erhältlich (ISBN 978-3-88462-332-9).


 

Wunderhorn-Konzert demnächst auf CD 

Wunderhorn-Konzert

Das Konzert mit den Wunderhorn-Liedern von 1810 (gesungen von Jenny Carlstedt und Julian Prégardien und begleitet vom Wunderhorn-Ensemble unter Hartmut Krause und Märchen aus dem Grimmschen „Urmärchenkonvolut“, erzählt von Elfriede Kleinhans) am 28. Oktober in der Steinauer Katharinenkirche war ein großer Erfolg. Die Künstler wussten allesamt mit der Natürlichkeit und Unverbrauchtheit der Werke umzugehen und das Publikum zu begeistern. Das Konzert wurde für eine CD-Produktion mitgeschnitten. Wann und zu welchem Preis die Aufnahme erscheint, das sagen wir demnächst hier auf der Homepage.


Brüder Grimm-Haus präsentiert sich in Deutscher Gebärdensprache

Neu - Museumsführer

Unsere beiden neu erschienenen Museumsführer können Sie jeweils zum Preis von 6,80 Euro direkt im Museum erwerben. Sie können auch gerne beide Führer bei uns bestellen (Preis für beide zusammen 16,00 Euro incl. Porto und Verpackung).

Eine Email an uns genügt: info@museum-steinau.de

Brüder Grimm-Haus

Täglich von 10.00 - 17.00 Uhr geöffnet.

Brüder Grimm-Haus
und Museum Steinau
Brüder Grimm-Straße 80
36396 Steinau an der Straße

Tel. (0 66 63) 76 05
Fax (0 66 63) 91 88 00
E-Mail info@museum-steinau.de

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Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst